Cloud-Angebote für den spezifischen Bedarf 14.06.2010, 14:20 Uhr

Cloud Computing ist noch kein Thema

Bisherige Cloud-Angebote wie die Google App Engine, Microsoft Azure oder Amazon EC2 erfordern speziell für die Cloud geschriebene oder zumindest angepasste Applikationen, sagt Sara Marburg, Geschäftsführerin von domainfactory. Deshalb seien sie eher für Großunternehmen oder Firmen mit ganz spezifischem Bedarf interessant.
Sara Marburg, Geschäftsführerin von domainfactory
Sara Marburg, Geschäftsführerin von domainfactory
"Rund um das Thema Cloud Computing besteht mit Sicherheit ein Marketinghype. Unser Ziel war es daher auch, abseits von allen theoretischen Möglichkeiten reale, sinnvolle Nutzungsanwendungen zu finden, die mit tatsächlichen Vorteilen für die Benutzer verbunden sind und in der Praxis gut funktionieren.
Mit unserem Produkt "JiffyBox" möchten wir die Vorteile von Cloud Computing für "herkömmliche" virtuelle Rootserver verfügbar machen. Dazu gehören unter anderem die flexible Skalierbarkeit nach Ressourcenbedarf und die Abrechnung sekundengenau nach tatsächlicher Nutzung", sagt Marburg.
"Einen Schritt in Richtung Flexibilisierung haben wir bereits im Herbst auch bei unseren Managed-Hosting-Tarifen getan, wo sich Webspace, Mailspace, Traffic und Rechenleistung individuell kombinieren lassen. Wir sind überzeugt, dass die Entwicklung weitergeht und die Vorteile von Cloud-Computing auch ins normale Hosting-Geschäft Einzug halten, auch wenn dort echtes Cloud-Computing derzeit noch kein Thema ist.
Die Sicherheit der Daten hängt - wie immer - vom Anbieter ab und stellt sich bei klassischer Datenspeicherung ebenso wie bei Cloud Computing. In unserem Fall werden sämtliche Kundendaten fest auf zugewiesenen Servern gespeichert und wir selbst haben keinen Zugriff auf die virtuellen Server der Benutzer. Die Datensicherheit ist insgesamt sehr hoch und mindestens genauso gut wie bei unseren regulären Tarifen."



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