Der erste 3D-Drucker für den Massenmarkt 15.05.2013, 14:29 Uhr

Der "Buccaneer" entert den Schreibtisch

Kaum hat sich die Öffentlichkeit an den Gedanken gewöhnt, dass man dreidimensional "drucken" kann, gibt es die Technik auch schon zugeschnitten auf den Massenmarkt. Der 3D-Printer Buccaneer wurde jetzt vorgestellt. Mit einem Preisschild von 347 US-Dollar wirklich erschwinglich - und könnte auch den E-Commerce verändern.
Der erste 3D-Drucker für den Massenmarkt
Der Drucker und seine Produkte
Wir drucken uns mal schnell ein Ersatzteil für die kaputte Kaffeemaschine. Diese Zukunftsvision könnte demnächst schon Wirklichkeit werden. Das Hardware-Unternehmen Pirate3D hat einen 3D-Printer entwickelt, der massentauglich ist. Und das vor allem wegen seines günstigen Preises: Der Buccaneer 3D soll weniger als die Hälfte eines iPads kosten.
Für 347 US-Dollar kommt der 3D-Drucker komplett zusammengebaut auf den Tisch. Das Gehäuse des Druckers mit einer Grundfläche von 25 auf 25 Zentimeter passt locker neben den PC. Bedienen lässt sich das Gerät über ein per Wlan oder Bluetooth angeschlossenes Smartphone oder Tablet. Ein Prototyp sei bereits im Einsatz, schreibt Gizmag, aber das Unternehmen arbeitet derzeit noch daran, den Buccaneer in die Massenproduktion zu bringen. Sollte das gelingen, bekommt auch der Onlinehandel die Folgen zu spüren: Viele Produkte, die derzeit übers Netz bestellt werden, könnten Privatleute und Firmen dann selbst produzieren. "Buccanneer" ist ursprünglich eine Bezeichnung für Beute machende Seefahrer.
Hardware-Entwicklungen sind wohl derzeit der neueste Trend im Internet: Der Payment-Anbieter Square stellte heute seinen iPad-Ständer mit integriertem Kartenlesegerät vor.



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