Matthias Hartmann 04.12.2018, 09:04 Uhr

IBM-Chef: Deutschland ist bei Start-ups aufgewacht

IBM-Deutschlandchef Matthias Hartmann glaubt, dass Deutschland langsam aber sicher aufgewacht ist, was die Gründerszene angeht. IBM selbst indes will wieder wachsen und rund 2.200 neue Mitarbeiter einstellen.
Matthias Hartmann, Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland sowie General Manager Deutschland, Österreich, Schweiz bei IBM
(Quelle: IBM )
Die Lage für Tech-Start-ups in Deutschland hat sich nach Einschätzung von IBM-Deutschlandchef Matthias Hartmann gebessert. "Ich glaube, dass Deutschland langsam aber sicher aufgewacht ist, was die Gründerszene angeht", sagte Hartmann der Deutschen Presse-Agentur. "Wir kriegen deutlich mehr Kapital in diese Szene rein."
Nach dem Verkauf seiner PC-Sparte an Lenovo im Jahr 2004 ist der IT-Konzern für Normalkunden deutlich weniger sichtbar geworden. Hartmann betont aber: "Ich sehe nicht, dass wir uns in Deutschland zurückgezogen haben." Der Konzern hatte dieses Jahr angekündigt im deutschsprachigen Raum nach Jahren des Stellenabbaus rund 2.200 neue Mitarbeiter einzustellen.
Deutschlandweit beschäftigt IBM etwa 10.000 Menschen. Der US-Konzern war 2018 nach schwachen Jahren ins Wachstum zurückgekehrt. "Das ist uns auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz gelungen", so Hartmann.



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