Förderprogramm 07.11.2019, 09:34 Uhr

Google startet Accelerator für nachhaltige Start-ups

Google hat einen Start-up Accelerator ins Leben gerufen, der sich auf die nachhaltige Entwicklung konzentriert. Gefördert werden ausschließlich Start-ups, die an Projekten für eine gesündere und nachhaltigere Zukunft arbeiten.
(Quelle: shutterstock.com/dipego )
Neue Technologien können dazu beitragen, einige der größten Herausforderungen der Welt zu bewältigen wie die ökologische Nachhaltigkeit. Wenn Unternehmen und Investoren mit Regierungen, gemeinnützigen Organisationen, Gemeinden und Einzelpersonen zusammenarbeiten, können nach Ansicht von Google Fortschritte erzielt werden. Dafür startet der Konzern einen Start-up Accelerator, der sich auf Ziele der nachhaltigen Entwicklung konzentriert.
Dabei fokussiert sich der Suchmaschinen-Riese auf Start-ups, die an Projekten für eine gesündere und nachhaltigere Zukunft arbeiten. Im Rahmen der Förderung durch Google sollen die jungen Unternehmen Zugang zu Schulungen, Produkten sowie technische Unterstützung erhalten. Zudem werden die Gründer mit Google-Ingenieuren zusammenarbeiten und von über 20 Teams bei Google sowie externen Experten und lokalen Mentoren betreut.

Auswahl der unterstützen Start-ups

Die Auswahl der Start-ups erfolgt dabei auf der Grundlage der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung - einschließlich Armut, Ungleichheit, Klima, Umweltzerstörung, Wohlstand sowie Frieden und Gerechtigkeit.
In den kommenden Wochen werden Anträge für Start-ups aus ganz Europa, dem Nahen Osten und Afrika gestellt. Aus allen Einreichungen werden acht bis zehn Start-ups ab Anfang 2020 an einem sechsmonatigen Förderprogramm teilnehmen. Eine zweite Gruppe wird später im kommenden Jahr ausgewählt.
Wie CNBC berichtet, erfolgte die Ankündigung des neuen Förderprogramms nachdem 1.137 Google-Mitarbeiter eine Petition unterzeichneten, in der das Unternehmen aufgefordert wurde, mehrere Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen. Dazu gehören die Beendigung von Partnerschaften sowie die Finanzierung von Partnern wie "klimaschädlichen Think Tanks".



Das könnte Sie auch interessieren