Google laucht Social-Media-Funktion für Analytics 30.06.2011, 14:43 Uhr

"Gefällt mir", Tweets und +1 erfassen

Die soziale Phase bei Google ist noch lange nicht vorbei: Selbst Analytics wird jetzt sozial. Das neue "Social-Plugin-Tracking" zeigt, welche Effekte die Einbindung von Social-Media-Widgets von Google, Facebook oder Twitter auf die Nutzung der Webseite hat.
Social-Media-Funktion in Google Analytics
Wer die neue Version von Google Analystics nutzt, sieht unter dem Navigationspunkt "Besucher" die neue Kategorie "Sozial". Erfasst werden der +1-Button, "Gefällt-mir" auf Facebook, Weiterleitungen, Tweets und Lesezeichen von Del.icio.us.
  • Unter dem Menüpunkt "Interessen" zeigt Google Analytics, ob jene User, die Social-Media-Aktionen auf der Webseite durchgeführt haben, sich in ihrem Verhalten von jenen unterscheiden, die diese nicht genutzt haben. Kennzahlen sind die Seitenaufrufe pro Besuch, Dauer des Besuchs und die Absprungrate. Auch ein Vergleich zwischen den Teilnehmern der einzelnen Social-Media-Aktivitäten ist möglich. So können Anwender herausfinden, ob Webseitenbesucher, die auf "Gefällt mit" klicken, länger auf der Seite verweilen als Personen, die auf "+1" klicken oder die keine der beiden Möglichkeiten nutzen.
  • Unter "Aktion" wird die Menge der sozialen Aktionen angezeigt, Nutzer können hier zum Beispiel die Zahl der "Gefällt-mir"-Empfehlungen mit der der Tweets vergleichen.
  • Unter "Seiten" werden die Aktionen auf die Seitenebene heruntergebochen. So lässt sich feststellen, welche Inhalte die meisten sozialen Interaktionen hervorgerufen haben.
Google hat angekündigt, das "Social-Plugin-Tracking" in den kommenden Tagen automatisch für Anwender in Deutschland zu aktivieren. Voraussetzung ist die Umstellung auf die neue Version von Google Analytics.
Mit dem gestern präsentierten Produkt Google+ greift der Internetkonzern Facebooks Vorherrschaft unter den sozialen Netzwerken an: Im Zentrum steht dabei die Kommunikationsdrehscheibe "Circles", mit deren Hilfe die Nutzer ihre Freunde Gruppen einteilen und auf diese Weise unterschiedliche Inhalte mit ihnen austauschen können.



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