Adwords-Seminar Teil III: Worauf es ankommt und welche Tools weiterhelfen

Weitere Tools

Keyword-Datenbank
Einer der deutschen Urväter im Bereich Suchmaschinenoptimierung – Stefan Fischerländer – betreibt unter der Domain www.keyword-datenbank.de eine eigene Datenbank für Suchbegriffe. Das Tool ist zwar nicht kostenlos, den Preis von 14,90 Euro monatlich (bei Jahresbuchung) ist es aber in jedem Fall wert.
Vor allem weil die Qualität der Ergebnisse zum Besten zählt, was es derzeit für deutschsprachige Suchbegriffe gibt. Die Daten stammen von unterschiedlichen, deutschen Suchdiensten, unter anderem auch Metager. Die Datenbasis wird ständig erweitert, pro Tag kommen im Schnitt etwa 300.000 Suchanfragen hinzu.
Neben einer klassischen Schnellsuche nach bestimmten Suchbegriffen gibt es die Möglichkeit, sich über die Funktion "Brainstorming" ähnliche Begriffe ausgeben zu lassen. Interessant ist auch das Feature "Tippfehler", bei dem die Keyword-Datenbank nach Eingabe eines Suchbegriffs versucht, häufige Vertipper ausfindig zu machen.
Die integrierte Projektverwaltung erlaubt eine bessere Organisation Ihrer Keyword-Recherche und hilft zudem, den Überblick zu behalten.
Google Sets
Bei Google Sets handelt es sich um ein experimentelles Tool, mit dem man themenverwandte Begriffe sowie Synonyme finden kann. Hierzu müssen lediglich zwei oder mehrer Assoziationen vorgegeben werden. So liefert die Eingabe der beiden Begriffe "Mountainbike" und "kaufen" unter anderem die Ergebnisse "Fahrradreparatur", "Fahrradladen", "Radsport" oder "Bike". Beim Einsatz von Google Sets ist jedoch Vorsicht geboten. Das Tool verleitet zum stundenlangen Probieren und Testen.
Metager Web-Assoziator
Die deutschsprachige Metasuchmaschine Metager, die von der Uni Hannover entwickelt und betrieben wird, hat mit dem sogenannten Web-Assoziator ein interessantes Tool zur Keyword-Recherche geschaffen. Damit wird es möglich, zu einem beliebigen Suchbegriff eine Assoziationsanalyse zu starten. Dabei kann im Vorfeld definiert werden, wie viele Assoziationen ausgegeben werden sollen – pro Begriff sind bis zu 200 möglich. Wenngleich die Ergebnisse nicht immer brauchbar sind, bekommt man doch recht häufig nochmals Anregungen sowie neue Impulse.



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