Sponsored Post Anzeige

Steuern statt schrauben: Digitalplattformen erfordern eine neue Rolle der IT

Traditionelle Branchen transformieren sich zunehmend in digitale Ökosysteme. Wer bei der IT aber mit kleinteiligem Administrieren auf eigene Faust weitermacht, verschenkt Potenzial und hat den Grundgedanken der Digitalisierung nicht verinnerlicht.
Hai und Fische im Wasser
(Quelle: iStockphoto.com/RomoloTavani)
Angesichts erhöhter Komplexität und ständigem technologischem Fortschritts müssen die Aufgaben in der IT neu verteilt werden - lesen Sie hier, wie die IT von Digitalplattformen gemanagt werden sollte.
Die klassischen Grenzen zwischen Branchen verschwimmen. Nicht zuletzt durch die Digitale Transformation werden zunehmend lineare Wertschöpfungsstrukturen aufgelöst.
Ein Beispiel: Es gibt nicht mehr "nur" Handel, sondern vermehrt ein gesamtes Leistungspaket mit angeschlossenen Services wie etwa Finanzdienstleistungen und Lieferdienste - im Fall von Amazon etwa auch in Kombination mit Medienangeboten, Smart Home Services und Cloudtechnologien.
Auf der einen Seite erhalten Kunden so Komplettlösungen aus einer Hand und binden sich leichter an eine Marke. Auf der anderen Seite können Unternehmen umfangreiche Daten über die Kundschaft sammeln, auswerten und auf dieser Basis zielgruppengerechtere Produkte und Services anbieten.
Die operative Basis für solche digitalen Kooperationsnetzwerke ist die IT. Aber die "Maschinenräume" im Hintergrund der schönen neuen (digitalen) Welt erfordern viel mehr als ein herkömmliches branchenspezifisches Warenwirtschaftssystem mit Onlineshop.

Digitale Ökosysteme für eine business-centered IT

In einer "typischen" klassischen IT-Abteilung im E-Commerce gehen die Anfragen und (Warn-)Hinweise von Kollegen, Vorgesetzten oder Kunden per Mail ein. Einmal kann ein Produkt nicht gefunden werden, dann stimmt die Performance bei der Verkaufsabwicklung nicht und irgendein Neukunde beschwert sich, dass er seine Versandbestätigung nicht rechtzeitig bekommt.
Hierbei werden viele der Anfragen auf die Performance zurückzuführen sein. Wo dies nicht der Fall ist, liegt der Verdacht vielleicht bei fehlerhaften Schnittstellen - etwa zur Warenwirtschaft.
Solche alltäglichen Anfragen erfordern bei der IT-Abteilung letztendlich vor allem zwei Dinge: Agilität und verlässliche Services. Eine maßgeschneiderte Cloud-Lösung hat hier in vielen Onlineshops wahrscheinlich schon für eine nachweisliche Verbesserung und im Idealfall eine deutliche Entschleunigung der verschiedensten Anfragen gesorgt.
Ein Paradebeispiel hierfür wäre wahrscheinlich Rakuten Ichiba, Japans stärkster Online Marktplatz. Hier vereinen sich heute tausende von (Sub-)Stores wie McKinsey im Juli erst wieder hervorgehoben hat. Darunter Finanzdienste, Reiseangebote, Messaging Apps oder Cloud-Telefonie Dienste. Rakuten hat auf diese Weise einerseits die Grenzen zum klassischen Retail gebrochen und andererseits ein Ökosystem geschaffen, welches quasi autark Services anbietet - bei konstanter Security und Performance.
Wichtig hierbei: Eine Cloudlösung kann nicht wirklich "alleine gelassen" werden. Auch Rakuten hat, gerade aufgrund der vielen Angebote, eine professionelle IT-Abteilung. Jeder Prozess, jede Änderung und jedes Update muss geprüft werden und im gesamten Geschäftsmodell - dem digitalen Ökosystem - abgeglichen werden. Den Beisatz, den jetzt viele IT-Verantwortliche anbringen könnten, "und wo bleibt jetzt noch die Zeit für die Weiterentwicklung der IT" sparen wir uns hier einfach einmal.
Denn an dieser Stelle greifen die genannten digitalen Ökosysteme gleichzeitig als eine Art Garant der Vereinfachung jedweder IT Standardprozesse.
Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer des Hamburger Managed Service Providers Nexinto sagt:
“Cloudtechnologien sind mittlerweile Standard der IT-Lösungen. Heute geht es vielmehr darum, Cloud-Systeme unternehmensspezifisch performant zu orchestrieren und einen effizienten Betrieb multipler Cloud-Infrastrukturen zu gewährleisten. Erst wenn die IT, ganz flach gesprochen, zum Selbstläufer wird – also IT-Verantwortliche sich auf Ihre orchestrierten Services verlassen können – entsteht eine IT, die im Dienste des wirtschaftlichen Erfolges eines Unternehmens steht.„
Diethelm Siebuhr

Die neue Welt im Netzwerk

(Quelle: iStock / popba)
Die Kunst eines digitalen Ökosystems liegt laut Siebuhr darin, dass alle Bestandteile der IT optimal miteinander zu einem "Mega"-Omni-Channel verknüpft werden. Eine Vielzahl an digitalen Berührungspunkten muss hierzu im Vorfeld identifiziert beziehungsweise geschaffen werden, um die IT bestmöglich zu automatisieren und im Idealfall neue Interaktionsmöglichkeiten mit dem Kunden zu nutzen. Das erfordert einiges an API- und Datenmanagement sowie grundlegend umfangreiches Plattform-Knowhow, um die notwendige IT-Landschaft erst einmal zu schaffen und zu betreiben.
Hier ergeben sich weitere Anforderungen im Handling von Big-Data-Strukturen und natürlich der Sicherheit - die DSGVO 2018 lässt grüßen. Um diese Handlungsfelder anzugehen, braucht es Investitionen, vor denen, laut Bitkom, noch einige zurückschrecken: Lediglich 28 Prozent der deutschen Unternehmen würden demnach mehr in die Digitalisierung ihres Unternehmens investieren wollen. Wäre ein digitales Ökosystem à la Amazon oder Rakuten also möglich?
Eines sollte hierbei klar sein: Natürlich sollten Händler nicht blindlings in jede Trend-Technologie investieren, jede Verknüpfung als Erfolg verbuchen und jede Teilautomatisierung als Reduzierung des IT-Aufwandes anrechnen. Allerdings sollte gerade der deutsche E-Commerce auch nicht zu lange warten, bis die Konkurrenz ihnen Kunden abwirbt. Der Spagat zwischen "das bietet die IT heute" und "das erwarten die Kunden und mein Chef" wächst demnach. Daher scheint es viel wichtiger, genau zu prüfen, welche spezifischen Potenziale neue Ansätze Händler sowohl für die Kunden als auch für das Unternehmen an sich bieten. Daraus entsteht dann ein strategischer Fahrplan für die Digitalisierung und ein erster Schritt Richtung Ökosystem.
Doch welcher deutsche IT-Dienstleister kann hier die optimale Orientierung vorgeben - und im Idealfall auch das unternehmensinterne System konfigurieren und managen?
Auf Basis dieser Eckdaten, sollten Sie den entsprechenden Provider suchen - hier ein Beispiel: Der Hamburger IT-Dienstleister Nexinto hat in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge den "Top Service Deutschland 2017" Award gewonnen und belegt den ersten Platz als das B2B-Unternehmen mit der größten Serviceorientierung Deutschlands. Unter dem Gesichtspunkt "Customer First mit Innovationen und agilen Prozessen" setzt Nexinto den eigenen Anspruch, Kunden bei ihren Herausforderungen im digitalen Zeitalter zu unterstützen und zum Erfolg zu führen, auf allen Ebenen im Unternehmen um. Gleichzeitig überzeugen die bedarfsgerechten Produkte und Dienstleistungen.
Der Ansatz hat Zukunft, wie McKinsey unterstreicht: "Jeder Service kann heute unabhängig existieren, aber man kann sich ziemlich einfach vorstellen, dass solche Dienste innerhalb von 10 Jahren als Full-Service auf einer Plattform verschmelzen werden."
Unternehmen in China vertrauen mittlerweile auf ähnliche Anbieter, mit Erfolg. Häuser wie Alibaba, Baidu oder Tencent schaffen bis zu 175 Millionen Transaktionen an einem Tag - inklusive Verkaufsabwicklung, Logistik und Zuordnung zum jeweiligen Typ der Services (Produkt, Beratung, Software, Reise, etc.).
Sie möchten mit dem Managed Service Provider in Kontakt treten und mehr über das digitale Ökosystem erfahren?