Jobkiller und Online-Ängste 24.10.2017, 10:20 Uhr

Die Schattenseiten der Digitalisierung

Achim Berg, Präsident des Branchenverbandes Bitkom, warnt vor einem dramatischen Rückgang klassischer Berufe durch die Digitalisierung. Alle Berufsgruppen seien von dem Wandel betroffen.
(Quelle: shutterstock.com/Rawpixel.com )
Der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Achim Berg, hat vor einem dramatischen Rückgang bisheriger Berufe durch Automatisierung und Digitalisierung gewarnt. "Ich gehe davon aus, dass etwa die Hälfte aller Aufgaben in den nächsten zwanzig Jahren von Maschinen oder Computern erledigt werden kann", sagte Berg der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Alle Branchen seien davon betroffen, in fast allen Berufen machten sich die Veränderungen bemerkbar.

Digitalisierung hat nicht nur Gewinner

Die Digitalisierung werde nicht nur Gewinner haben. "Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen könnte man vielleicht diejenigen auffangen, die mit der Digitalisierung nicht zurechtkommen", sagte Berg. Er gab sich aber zugleich zuversichtlich, dass auch neue und anspruchsvolle Jobs entstehen werden. "Ein großer Teil der Menschen wird diese neuen Tätigkeiten übernehmen können, da bin ich mir sicher." In der Digitalisierung lägen einmalige Chancen für das ressourcenarme Deutschland.
Unterdessen bescheinigt eine Bitkom-Umfrage die Ängste der Deutschen vor verschiedenen Online-Diensten. So verzichten zwei von drei deutschen Internet-Nutzern (67 Prozent) auf bestimmte Aktivitäten. In unserer Bildergalerie zeigen wir, was für diese kritische Nutzergruppe im Web tabu ist.

Laut einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom verzichten zwei von drei Internet-Nutzern auf bestimmte Online-Aktivitäten. Welche das sind, erfahrt ihr in unserer Bildergalerie.




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