2-Faktor-Authentifizierung 08.09.2017, 10:15 Uhr

Online-Dienste mit sicherer Anmeldung

Schnell ein mehrstelliges Passwort eingeben und schon ist man bei einem Online-Dienst angemeldet. Das ist praktisch, aber nicht besonders sicher. Einen höheren Schutz verspricht hingegen die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
(Quelle: shutterstock.com/Stocker top )
Einen Überblick über Online-Dienste, die eine sichere Anmeldung durch sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) unterstützen, gibt die neue Seite 2FA.jetzt. Dahinter steht die Initiative "Starke Authentisierung - jetzt!", die sich für den Einsatz starker Anmeldeverfahren einsetzt - etwa dem Versenden eines Codes per SMS, Mail oder Authentifizierungs-App, den der Anwender bei der Anmeldung zusätzlich zum Benutzernamen und zum Passwort eingeben muss. Dann spricht man von einer sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

Online-Konten lassen sich dank einer 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) mit einer zusätzlichen Sicherheitsebene schützen. Über 2FA-Apps gelingt die Anmeldung auch ganz ohne Netzverbindung bequem auf dem Smartphone.

Über eine 2FA-App lassen sich die Zugänge mehrerer Dienste zentral verwalten.
Der gängige Log-in-Mechanismus bei Onlinediensten mit Benutzernamen und Passwörtern hat gravierende Schwächen. Teils, weil Anwender zu schwache Passphrasen wählen. Teils, weil die Dienste die Passwörter auf ihren Servern zu schlecht oder auch gar nicht verschlüsseln. Bei Datenlecks oder Angriffen fallen dann mitunter ganze elektronische Identitäten in die Hände von Hackern und können missbraucht werden.
Zu den Gründungsmitgliedern der Initiative gehören etwa die Bundesdruckerei, der Verband der Internetwirtschaft (eco), die Open Source Business Alliance (OSB) oder die Ruhr-Universität. Vorbild ist die US-Datenbankseite Twofactorauth.org. Bei Diensten, die 2FA noch nicht unterstützen, finden sich auf der Seite Links, über die man die Anbieter auffordern kann, 2FA einzuführen.




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