Praxistipp 12.07.2018, 08:10 Uhr

4 Tipps für mehr Dateneffizienz

Einfach nur eine Unmenge an Daten über seine Kunden und deren Verhalten zu sammeln, hilft meist nicht weiter. Vier Tipps, wie Unternehmen die Daten effizienter nutzen können.
(Quelle: Fotolia.com/Spectral-Design)
Ohne relevante Kundendaten lassen sich keine fundierten strategischen Entscheidungen treffen. Viel hilft jedoch nicht unbedingt viel. Mit diesen vier Tipps von Tjeerd Brenninkmeijer, Executive Vice President EMEA bei BloomReach, agieren Unternehmen dateneffizient und gewinnen das Vertrauen ihrer Kunden.
 
1. Nur Daten sammeln, die man benötigt
Anstatt sich zu fragen "Welche Daten kann ich sammeln?" und alle zu horten, ist es zielführender, rückwärts zu arbeiten. Unternehmen sollten bestimmen, welche Daten sie benötigen. Anonyme User zu tracken, ist uninteressant. Hilfreicher sind allgemeine, nicht identifizierende Suchmuster, die für jeden Besucher relevant sind.
 
2. Die "Should Do’s" fördern
Unternehmen investieren in Daten, um Kunden auf die Website zu locken und verfolgen sie, wenn sie sie verlassen. Es ist jedoch sinnvoller, Daten über die Motivation der Konsumenten, die Website erstmals zu besuchen, zu sammeln, um auf das sich verändernde Kaufverhalten von Kunden flexibel zu reagieren.
 
3. Schlank werden
Effizienter zu werden, bedeutet, loszulassen. Das Sammeln relevanter Daten hat einen kleineren Datenbestand zur Folge. Im Rahmen von E-Mail-Marketing ist es von Vorteil, vorab nach wertvollen Informationen zu fragen, sodass Unternehmen weniger Kontakte sortieren müssen. Passende Interessenten zu segmentieren, ist die Voraussetzung für gute Conversions.
 
4. Datensilos vermeiden
Viele Unternehmen speichern ihre Daten in ERP- oder CRM-Lösungen. Diese sind meist nicht verknüpft - mit der Folge heterogener Datensilos. Kunden interagieren mit Unternehmen an vielen Touchpoints. Informationen, die sie an jedem einzelnen erhalten, sollten sie nutzen, um die Customer Journey zu verbessern. Werden die erhobenen Daten zentral verwaltet, lässt sich das Maximum aus ihnen herausholen. Auch im Hinblick auf neue Vorschriften wie die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist ein transparenter Überblick über den Datenfluss essenziell.



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