Praxistipp 22.09.2019, 11:57 Uhr

3 Tipps für ein gutes Conversion-Rate-Team 

Wenn der Interessent nicht konvertiert, kostet das viel Geld. Um die Conversion Rate stetig optimieren zu können, braucht es aber ein erfahrenes Team.
(Quelle: Fotolia.de/iQoncept)
Unternehmen mit Conversion-Rate-Optimierung (CRO) sind laut einer Forrester-Consulting-Studie erfolgreicher als andere. Aber wie müssen solche Teams aufgestellt sein, damit sich der gewünschte Erfolg auch wirklich einstellt? Drei Tipps von Sonia Hofmann, Senior Marketing Manager DACH, beim testing-Spezialisten AB Tasty:

1. Experten finden: Ein erfolgreiches CRO-Team braucht Qualifikationen wie User-Interface-Designer, Web-Analysten und User-Experience-­Researcher, aber vor allem einen richtigen Conversion-Rate-Optimierung-Manager (CRO-Manager). Der muss fit sein in Projekt-, Change- und Personalmanagement - was selten der Fall ist. Oft führen sie nur Tests durch, statt ihre Führungsaufgabe wahrzunehmen. Häufig kommen CRO-Manager aus dem digitalen Marketing oder dem SEO, sind in diese Position ohne entsprechende Erfahrungen gewechselt. Es gilt daher, das Personal für die Position entsprechend zu schulen oder den richtigen CRO-Manager zu finden.

2. Team weiterentwickeln: CRO ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem es auch mal haken kann. Wichtig ist, herauszufinden, was das Optimierungsprogramm blockiert, um Rolle und Aufgaben der Person zu definieren, die man zusätzlich rekrutieren möchte. Das Team sollte schrittweise wachsen. Prozess- und Fachwissen müssen bei allen Teammitgliedern sitzen.

3. Teamleistung optimieren: Zur Leistungsmessung des CRO-Programms dienen eindeutige Kennzahlen, die dem Team Ansatzpunkte für die Optimierung liefern. Liegt die Erfolgsquote beispielsweise nur bei 20 Prozent, könnte man sich ein Ziel von 40 Prozent setzen. Das Team sollte das Volumen der ­gestarteten A/B-Tests verlangsamen und sich mehr Zeit für das Entwickeln seiner Hypothese, des Testprogramms und zum Beseitigen von Fehlern oder der Post-Test-Analyse nehmen. Diese gründliche Nacharbeit erweist sich immer wieder als fruchtbar. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen, das Programm kontinuierlich zu verbessern.



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