Content-Management-System 28.12.2016, 10:15 Uhr

Warum WordPress als CMS auch für Unternehmen top ist

Von einer einfachen Software zum komplexen Redaktionssystem: Hierzulande herrschen immer noch Vorbehalte gegen den Einsatz von WordPress als CMS für Firmen. Doch es gibt viele Gründe für Unternehmen, es zu nutzen.
(Quelle: shutterstock.com/lculig)
Die Vogue, BBC America, das Time Magazine und die freie Universität Berlin haben etwas gemeinsam: Ihre Websites nutzen alle WordPress als Content-Management-System (CMS). Anfangs ein wenig belächelt, hat das Open-Source-CMS in den vergangenen zwölf Jahren eine steile Karriere hingelegt: von einer einfachen Software zum Erstellen von vorwiegend privaten Blogs hin zu einem umfassenden Redaktionssystem, das auch für Unternehmen keine Wünsche offen lässt. Mittlerweile ist bereits jede 4. Webseite mit WordPress gebaut.

Vorbehalte gegen Wordpress

Trotzdem herrschen hierzulande immer noch Vorbehalte gegen den Einsatz von WordPress als CMS für Firmen: WordPress habe schlechte Performance, sei nicht sicher genug, tue sich schwer mit Mehrsprachigkeit und eigne sich nicht für umfangreiche Internetauftritte mit hohen Zugriffszahlen - so lauten die häufigsten Vorurteile.

Argumente für die Nutzung von Wordpress

Egal ob Entwickler, Designer, Projektleiter oder Redakteure - wir empfehlen WordPress und das hat gute Gründe: als Open-Source-CMS ist WordPress zunächst auf Kostenebene sehr effizient. Egal ob es um ein Content-Portal, eine Shop-Lösung oder eine Kampagnen-Site geht - es ist alles möglich. Und es fallen keinerlei Lizenzkosten an.
Dadurch, dass Programmierer weltweit das System immer weiter entwickeln, gibt es für fast alle Anwendungen und Wünsche hilfreiche Plugins, durch die sich das Redaktionssystem flexibel erweitern lässt. Und ein weiterer Pluspunkt: WordPress ist als CMS sehr benutzerfreundlich und einfach zu bedienen was es dem Kunden ermöglicht, die Webseiten nach Fertigstellung theoretisch selbst anzupassen und zu erweitern.

Häufig gestellte Fragen

WordPress ist unsicher und zieht Hacker an wie Zwetschgenkuchen die Wespen. Wer "Sicherheit" und "Wordpress" googelt, stößt auf viele Berichte über Sicherheitslücken.
1. Wie sicher ist WordPress im Vergleich zu anderen Systemen?
Wie jede andere Software auch, ist WordPress nicht gefeit vor Sicherheitslücken - es ist schließlich Open Source und somit ist der Quelltext offen verfügbar. Durch die Community werden diese Sicherheitslücken jedoch sehr schnell geschlossen. Entscheidend ist es daher, regelmäßig und wirklich zeitnah verfügbare Sicherheits-Updates einzuspielen.
2. WordPress ist wie ein Dschungel, in dem man sich schnell verlieren kann. Woher weiß ich, welches Plugin für meine individuellen Bedürfnisse passt?
Als WordPress-Neuling oder Privatperson verliert man durchaus schnell den Überblick. Wenn man jedoch genau weiß, wonach man sucht, lassen sich relevante Plugins relativ schnell finden. Allerdings sollte man anhand von Kriterien genau prüfen, welches Plugin wirklich Qualität hat. Downloadzahlen und Bewertungen helfen hier weiter. Auch die Qualität des Supports beim Plugin-Entwickler ist entscheidend: Wird es vom Entwickler laufend gepflegt? Sind die Plugin-Versionen an aktuelle WordPress-Updates angepasst? Wie lange ist das letzte Update her? Wie zeitnah reagiert der Entwickler auf Kunden-Anfragen?
3. Es ist ja schön und gut, dass es so viele fertige Themes gibt - aber die Corporate Identity meiner Firma bleibt doch da bestimmt auf der Strecke?
Ein Theme, das zu einhundert Prozent alle Kundenwünsche erfüllt, muss immer von Grund auf neu entwickelt werden. Zu Beginn eines Projekts setzen sich die Kunden gemeinsam mit dem Projektleiter zusammen, dann kommen Konzepter und Grafik ins Spiel und letzten Endes die Programmierung. Manchmal passiert dies überlappend, manchmal seriell - je nach Umfang des Projekts.
4. Als Global Player ist es mir wichtig, dass meine Webseite mehrsprachig abrufbar ist. Lässt sich Mehrsprachigkeit mit WordPress umsetzen?
Mehrsprachigkeit ist mit WordPress mittlerweile gut umsetzbar.
5. Ich will nicht nur eine schöne Internetseite, die einfach zu bedienen ist - ich will auch bei Google ganz oben stehen. Wie schneidet WordPress bei SEO ab?
Vor einigen Jahren genügte es, einfach nur eine Internetseite zu haben, um von den Suchmaschinen gefunden zu werden. Mittlerweile nimmt die für Suchmaschinen optimierte Programmierung eine entscheidende Rolle ein, um eine gute Platzierung in den Suchergebnissen von Google und Co. zu gewährleisten. Die SEO-Optimierung lässt sich bei WordPress durch dafür ausgereifte Plugins und Themes, die mit einem Augenmerk auf technischer SEO entwickelt wurden mit sehr gutem Erfolg umsetzen. So sorgen Plugins wie beispielsweise YOAST für die notwendigen Meta-Einträge, die Erstellung von XML-Sitemaps und andere wichtige SEO-Features. Das Schöne ist: Vieles passiert hier bereits automatisch, so dass sich der Kunde viel Arbeitszeit und damit Kosten spart.
Dieser Artikel erschien zuerst auf digitalmobil.com.



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