19.06.2009, 00:32 Uhr

Yahoo will mit Datenschutz Vertrauen gewinnen

Im Zusammenhang mit einer Anhörung vor dem US-Kongress skizzierte Yahoo-Datenschutz-Chefin Anne Toth den umfassenden Ansatz Yahoos beim Umgang mit sensitiven Nutzerdaten. "Mein Job ist es, dass Yahoo das Vertrauen seiner User erweckt und Tag für Tag erhält."
Yahoo-Datenschutz unter der Lupe
Große Worte von Yahoo: Der Suchmaschinengigant behauptet, die besten Datenschutz-Richtlinien unter seinen Mitbewerbern zu haben. Der größte Teil seiner Web-Log-Daten werden nur für 90 Tage gespeichert - mit wenigen Ausnahmen, um gegen Internetbetrug vorzugehen, Systemsicherheit zu gewährleisten und die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.
- also individuell auf den Nutzer abgestimmte Werbeeinblendungen - helfe den Usern dabei, möglichst schnell und zielgerichtet Informationen im Netz zu finden. Dieses bedürfe aber des Vertrauens der Internetnutzer, das Yahoo vor allem durch ein leicht zugängliches Datenschutz-Center gewinnen wolle.
Zu diesem Zweck war bereits 2008 das Datenschutz-Center mit besserer Navigation und umfassenden Informationen versehen worden. Unter anderem haben User hier die Option, Behavioural Targeting auszuschalten. Toth hofft, dass zukünftige Datenschutzgesetze die Provider nicht am technischen Fortschritt hindern und Usererwartungen enttäuschen.



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