30.10.2008, 10:14 Uhr

Oxid Esales wird Open Source

Nach zweijähriger Entwicklungszeit gibt der Freiburger Shopsoftware-Hersteller Oxid Esales heute die vierte Generation seiner E-Shopping-Lösung frei und stellt "Eshop 4" in einer Einsteiger-Version unter die General Public Licence 3.
Roland Fesenmayr
Roland Fesenmayr betritt mit seiner Open-Source-Offensive unternehmerisch neues Terrain
Um einen engen und interaktiven Dialog zwischen Anwendern und dem Softwarehersteller zu ermöglichen, hat der Freiburger Shopsoftware-Hersteller Oxid Esales seine E-Shopping-Lösung "Eshop 4" unter die General Public Licence 3 gestellt. Darüber hinaus hofft das Unternehmen, mit diesem Schritt Partnern und Kunden die Entwicklung von individuellen Anpassungen und Erweiterungen ermöglichen zu können.
Neben den beiden lizenzpflichtigen Produkten, Professional Edition und Enterprise Edition, gibt es "Eshop 4" nun auch als kostenlose Community Edition. Zu den wichtigsten Neuerungen von Version 4 gehören:
- bis zu 3-mal schneller als die Vorgängerversion
- schlankerer Code, bessere Erweiterbarkeit
- Suchmaschinenoptimierung nach neuestem Stand der Technik
- Social Features (Bewertungen und Rezensionen, Wunschlisten,
tag-clouds, rich-media toolbar etc.)
- Anbindung an OXID eFire (eBay, FactFinder, Webmiles, PayPal, Produkt-
und Preissuchmaschinen etc.)
- vorzertifiziert für "Trusted Shop“-Gütesiegel
"Mit der heutigen Veröffentlichung unserer Shop-Lösung unter OpenSource-Lizenz schlagen wir ein neues Kapitel in unserer
Unternehmensgeschichte auf,” erklärt der Vorstandsvorsitzende Roland Fesenmayr.
Heruntergeladen werden kann die kostenlose Community-Edition unter www.oxid-esales.com/download-oxid-eshop. Die Professional Edition zum Preis von 1.990 Euro enthält zusätzliche Funktionen wie einen Konnektor für ERP-Systeme und adressiert die Bedürfnisse von kleine und mittelständische Unternehmen, die eine eigene E-Commerce-Lösung betreiben wollen. Die Enterprise Edition richtet sich an Shop-Betreiber mit hohem Transfervolumen wie Versandhändler und Verlagshäuser. Sie kostet ab 12.990 Euro und bietet Funktionen, die auch unter starker Belastung für Hochverfügbarkeit, Skalierbarkeit und Performanz sorgen sollen.



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