Medien 29.09.2015, 14:52 Uhr

Springer übernimmt Business Insider für 306 Millionen Euro

Axel Springer bezahlt für weitere 88 Prozent von Business Insider 306 Millionen Euro. Damit gehören dem Verlagshaus nun insgesamt 97 Prozent des Wirtschafts- und Finanznachrichten-Portals.
(Quelle: shutterstock.com/Kritchanut )
Lange Zeit wurde über die Übernahme spekuliert, doch nun ist der Deal unter Dach und Fach. Der Axel Springer Verlag hat rund 88 Prozent der Anteile an dem Wirtschafts- und Finanznachrichten-Portal Business Insider für eine Summe von 306 Millionen Euro übernommen.
Axel Springer hatte bereits im Vorfeld neun Prozent an Business Insider erworben. Mit dem Zukauf der neuen Firmenanteile stockt Axel Springer seine Anteile auf insgesamt 97 Prozent auf und erhält somit fast die vollständigen Unternehmensanteile an Business Insider. Die restlichen drei Prozent hat Bezos Expeditions, die Investmentfirma von Jeff Bezos, inne.
Das Verlagshaus will mit der Übernahme seine digitale Reichweite weltweit steigern, sein journalistisches Portfolio im englischsprachigen Raum erweitern und mit digitalem Journalismus  wachsen.
Eigenen Angaben zufolge erhöht der Verlag durch den Erwerb seine globale digitale Reichweite um zwei Drittel auf rund 200 Millionen Leser im Monat und steigt damit in den Kreis der sechs reichweitenstärksten Digital-Verlage der Welt auf.

Die Medienbranche spielt für die wirtschaftliche Entwicklung eine große Rolle. Sie bringt in vielen Metropolen gut zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Top Ten der umsatzstärksten Medienstädte.





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