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Xing unterstützt Verbraucherschutz-Initiative
Sonstiges 15.07.2009
Sonstiges 15.07.2009

Xing unterstützt Verbraucherschutz-Initiative

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gegen soziale Netzwerke Unterlassungsverfahren eingeleitet, da er die Datenschutzbestimmungen für unzureichend hält. Xing hat als erstes der betroffenen Netzwerke reagiert und ändert seine AGBs.

Das Business-Netzwerk plant, die mit dem vzbv abgestimmte Weiterentwicklung der eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingen (AGB) bereits heute auf der eigenen Plattform einzuführen.

"Wir freuen uns, dass auch der Verbraucherschutz bei sozialen Netzwerken nun stärker im Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit steht", sagte Xing-Vorstandsvorsitzender Stefan Groß-Selbeck. Um die eigenen AGB den Wünschen der Verbraucherschützer anzupassen, seien nur kleinere Änderungen nötig. Bei dem Netzwerk liegen eigenen Angaben zufolge die Kundendaten getrennt vom Firmensitz verteilt auf mehreren Servern. Zudem seien alle Daten, die bei Xing ein- und ausgehen, per SSL verschlüsselt.

Xing wird eine Klausel zur Übertragung von Nutzungsrechten für Forenbeiträge, eine salvatorische Klausel und die Regelung zur Vorgehensweise bei Änderung der Datenschutzbestimmungen streichen, die Widerspruchsfrist bei AGB-Änderung auf sechs Wochen verlängern und damit allen Anforderungen der Verbraucherschutzzentrale gerecht werden.

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