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Sonstiges 28.10.2014
Sonstiges 28.10.2014

Aus für Shopping-Club Vente-Privée verabschiedet sich vom US-Markt

Schließt seine Pforten in USA: Vente-Privée

vente-privee.com/Luca Nicolao

Schließt seine Pforten in USA: Vente-Privée

vente-privee.com/Luca Nicolao

Nach rund dreieinhalb Jahren ist Schluss: Der Shopping-Club Vente-Privée beendet sein Joint Venture mit dem Kreditkartenunternehmen American Express im US-amerikanischen Markt.

Noch bis zum Jahresende will der französische Shopping-Club seine Arbeit in den USA fortsetzen und die Bestellungen der Kunden ausliefern - danach ist Schluss: Vente-Privée beendet seine Zusammenarbeit mit American Express und zieht sich aus dem US-Markt zurück. "Beide Unternehmen haben entschieden, dass der eingeschlagene Weg zur Profitabilität länger gedauert hat als erwartet", teilte der Kreditkartenkonzern mit. "Es war an der Zeit, sich auf andere Prioritäten zu fokussieren."

Offenbar kommt der Rückzug auch für Vente-Privée überraschend. Erst vor wenigen Wochen hatte Jacques-Antoine Granjon, CEO des französischen Unternehmens, in einem Fortune-Interview gesagt, er sehe freie Marktpotenziale. Nach dem US-Start im Jahr 2011, den der Shopping-Club gemeinsam mit American Express anging, hatte Vente-Privée 2013 in den USA einen Jahresumsatz von 50 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Das entsprach rund 800 Verkaufs-Events und einem Umsatzplus von 100 Prozent.

Abgesehen vom Heimatmarkt in Frankreich ist Vente-Privée, das seit 2013 mit verbesserten Produktfotos seinen Umsatz ankurbeln möchte, auch in Deutschland, Italien und Spanien mit Büros vertreten.

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