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Springers digitale Medien machen Umsatzplus
Sonstiges 14.05.2009
Sonstiges 14.05.2009

Springers digitale Medien machen Umsatzplus

In dem Segment Digitale Medien konnte Axel Springer im ersten Quartal 2009 den Umsatz um 28,5 Prozent von 81,5 Millionen Euro auf 104,7 Millionen Euro steigern. Das Ergebis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) in dieser Sparte stieg auf 6,8 Millionen Euro. Noch im Vorjahreszeitraum machte dieser Bereich einen operativen Verlust in Höhe von 11,7 Millionen Euro.

Vor allem bei den Werbeerlösen in den Digitalen Medien konnte der Medienkonzern zulegen. Die Erlöse stiegen hier um 26,6 Prozent von 60,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 77,1 Millionen Euro in den ersten drei Monaten 2009. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz stieg von 12,7 Prozent auf 16,9 Prozent im ersten Quartal 2009.

Insgesamt gingen die Werbeerlöse des Konzerns in den ersten drei Monaten des Jahres um acht Prozent zurück. Das Konzernergebnis EBITDA insgesamt stieg um 2,1 Prozent von 78,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 80,3 Millionen Euro. Der Umsatz ging von 641,7 Millionen Euro auf 620,0 Millionen Euro in den Monaten Januar bis März zurück. Der Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2009 einen um nicht-operative Positionen bereinigten Überschuss von 34,9 Millionen Euro, gegenüber 31,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand des Unternehmens jedoch mit einem deutlich schlechteren Ergebnis als im Vorjahr. Der Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner kommentiert die aktuellen Zahlen: "Mit dem dynamischen Wachstum unserer Onlinegeschäfte und den starken Positionen unserer Printtitel im Vertriebsmarkt haben wir die deutlichen Einbrüche bei den Werbeerlösen von Zeitungen und Zeitschriften fast vollständig kompensieren können. Die nächsten Monate werden für die Medienbranche äußerst schwierig bleiben."

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