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Matthias Schrader
Sonstiges 15.01.2009
Sonstiges 15.01.2009

SinnerSchrader spürt die Krise

SinnerSchrader-Chef Matthias Schrader konstatiert eine verringerte Auftragsdynamik

SinnerSchrader-Chef Matthias Schrader konstatiert eine verringerte Auftragsdynamik

Trotz Umsatz- und Auftragsplus: Bei SinnerSchrader kann man die Auswirkungen der Finanzkrise auf das eigene Geschäft nicht verhehlen.

Mit einem Bruttoumsatz von 7,3 Millionen Euro schließt die Hamburger Internetagentur SinnerSchrader ihr erstes Quartal 2008/2009 ab, das von 1. September bis 30. November 2008 lief. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von 35 Prozent. Das operative Ergebnis (EBITA) stieg im gleichen Zeitraum um 67 Prozent auf eine halbe Million Euro. Dennoch bekommen die Hamburger die Auswirkungen der Finanzkrise eigenen Angaben zufolge bereits zu spüren: "Die Auftragsdynamik hat sich verringert", so die offizielle Unternehmensaussage. Obwohl der Auftragseingang im ersten Quartal noch immer um 13,5 Prozent über dem Vorjahreswert lag.

Für das Gesamtjahr 2009 sieht SinnerSchrader trotzdem Wachstumschancen. "Die Wachstumsraten des ersten Quartals werden jedoch angesichts der konjunkturellen Schwierigkeiten nicht auf das Gesamtjahr zu übertragen sein", so die Prognose.

Vorstand und Aufsichtsrat haben gestern beschlossen, das im Oktober 2008 begonnene und bis 31. Dezember 2008 befristete Aktienrückkaufprogramm bis zum 30. Juni 2009 zu verlängern.

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