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Christian Göttsch, Geschäftsführer Experteer
Sonstiges 22.09.2008
Sonstiges 22.09.2008

Gehälter in der Online-Branche: Frauen verdienen weniger als Männer

Experteer-Chef Christian Göttsch plädiert für mehr Transparenz bei Gehältern

Experteer-Chef Christian Göttsch plädiert für mehr Transparenz bei Gehältern

Wer in der Online-Branche gut verdienen will, sollte männlich sein und eher im Vertrieb als im Marketing arbeiten, zeigt eine aktuelle Studie.

Vertriebsmitarbeiter in der Online-Branche verdienen dank erfolgsabhängigen Provisionen im Schnitt 16 Prozent mehr als ihre Kollegen im Marketing. Das zeigt eine aktuelle Analyse der Gehälter in der Online-Branche, die der Karrieredienst Experteer durchführte. Signifikante Unterschiede zeigen sich auch je nach Karrierelevel: So kann ein Vertriebsmitarbeiter beim Sprung von der Fachkraft zum Projektleiter mit 29 Prozent den größten Gehaltsschritt vollziehen. Auch im Marketing steht beim Aufstieg von der Fachkraft zum Projektleiter am Monatsende durchschnittlich 25 Prozent mehr Gehalt auf dem Lohnzettel.

Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern

Dabei verdienen auch in der Online-Branche Frauen im Durchschnitt weniger als ihre männlichen Kollegen. So erhalten sie im Online-Marketing für den gleichen Job im Schnitt sechs Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen, im Online-Vertrieb sind es sogar 13 Prozent. Generell kann man sagen: Je höher das Karrierelevel, desto größer werden die Gehaltsunterschiede zwischen Mann und Frau – insbesondere im Online-Vertrieb. Die größte Differenz zwischen Mann und Frau findet man – egal ob im Vertrieb oder im Marketing – beim Karrierelevel Bereichsleiter beziehungsweise Senior Manager: In der Spitze erhalten Frauen dort 32 Prozent weniger Gehalt als Männer.

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