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Such-Deal: Yahoo kassiert 110 Prozent
Sonstiges 29.07.2009
Sonstiges 29.07.2009

Such-Deal: Yahoo kassiert 110 Prozent

Einen Haufen Geld soll Yahoo aus dem Deal mit Microsoft erhalten. Der Vertrag im Suchgeschäft zwischen Microsoft und Yahoo soll in den nächsten Stunden bekannt gegeben werden. Microsoft stellt mit bing die Suchengine und Yahoo streicht das Geld ein. 

In den ersten zwei Jahren, so berichtet All Things Digital, soll Yahoo 110 Prozent der Einnahmen aus den Suchanzeigen bekommen. Im dritten Jahr immerhin noch 90 Prozent. Microsoft würde damit Yahoo fest an sich binden und vor allem zu wichtigsten Suchmaschine hinter Google werden.

Yahoo könne bezahlte Suchanzeigen auf seinen eigenen Seiten, auf bing.com und auf einigen Microsoftseiten platzieren und dabei Kosten für die Infrastruktur der eigenen Suche sowie für die Weiterentwicklung der dahinter liegenenden Technologie sparen. Unklar sei noch, ob die Marke bing auf der Yahoo-Homepage genannt wird.

Nach den bisher bekannt gewordenen Details wäre auch eine Vorauszahlung von mehreren Millionen US-Dollar, die Yahoo gefordert hatte vom Tisch, denn mit dem Deal würde Carol Bartz einige Milliarden einnehmen. Noch im Mai erklärte Bartz, dass ein Haufen Geld für den Verkauf der Internetsuche nötig sein würde.
 

Yahoo hatte vergangene Woche eine neue Homepage gelauncht und seine Quartalszahlen verkündet: Der Internetkonzern konnte trotz eines Umsatzeinbruchs seinen Gewinn um acht Prozent steigern: Der Überschuss legte im zweiten Quartal dieses Jahres auf 141 Millionen US-Dollar zu. Der Ausblick für die kommenden Monate ist jedoch düster.

Microsoft hat ein schwarzes Quartal hinter sich: Das Nettoergebnis des Softwareherstellers brach im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp 30 Prozent auf 3,05 Milliarden US-Dollar ein, der Umsatz ging um 17 Prozent auf 13,1 Milliarden US-Dollar zurück.

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