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Sonstiges 04.08.2014
Sonstiges 04.08.2014

Start-up-Förderung Bauer will 100 Millionen Euro investieren

Shutterstock.com/BlueSkyImage
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Gemeinsam mit Thomas Preuß, der die Geschäftsführung übernimmt, hat Bauer Media einen Venture Capital Fonds gegründet, der in den nächsten zehn Jahren 100 Millionen Euro in Start-ups investieren soll.

Mit Investitionen in Start-ups und junge Technologie-Unternehmen will die Bauer Media Group ihre Aktivitäten im Digitalbereich weiter ausbauen. Zu diesem Zweck hat der Konzern Bauer Venture Partners gegründet. Der Venture Capital Fonds soll in den kommenden zehn Jahren 100 Millionen Euro investieren - und zwar als unabhängiger, Rendite-orientierter Finanzinvestor. Zudem sind sogenannte Fund-in-Fund Investments geplant.

"Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe und möchten helfen, die Unternehmen gemeinsam mit den Gründern aufzubauen und bis zu einem erfolgreichen Exit weiterzuentwickeln", erklärt Thomas Preuß, der als Gründer und Geschäftsführer mit an Bord ist. "Dabei agieren wir phasenunabhängig und planen sowohl Seed- und Early-Stage- als auch Growth-Investments." Preuß war seit 2008 unter anderem Managing Partner beim Early-Stage Venture Capital Fonds Neuhaus Partners.

Profitieren sollen von dem neuen Unternehmen indes nicht nur Start-ups, sondern auch Bauer Media selbst: "Mit Bauer Venture Partners haben wir einen Rendite-orientierten Fonds gegründet, der uns zugleich Zugang zu neuen Technologien und Innovationen im Digitalbereich ermöglicht", so Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo.

Mit einem Betrag in Höhe von 100 Millionen Euro lassen sich zwar einige Start-ups finanzieren, bei Firmen wie Tanium reicht die Summe dagegen gerade einmal für eine Finanzierungsrunde: Im Juni 2014 hat der Spezialist für IT-Sicherheit 90 Millionen US-Dollar von Marc Andreessen und Ben Horowitz erhalten, die zuvor bereits in Facebook und Pinterest investiert hatten. Begründung: Tanium arbeite zwar unter dem Radar, doch die Kunden könnten nicht begeisterter sein, so Andreessen.

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