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Traffic
Sonstiges 11.03.2015
Sonstiges 11.03.2015

Ericsson Mobility Report Diese Apps verursachen den meisten Traffic

Fotolia.com/gui yong nia
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Ericsson untersucht in seinem Mobility Report regelmäßig die weltweite mobile Netzauslastung. Dabei wertet der Mobilfunkspezialist auch aus, welche Anwendungen für den meisten Internet-Traffic sorgen.

Der Mobilfunkspezialist Ericsson hat einmal mehr die weltweite mobile Netzauslastung unter die Lupe genommen. In seinem "Mobility Report" hält er die globalen Entwicklungen der mobilen Datennutzung fest und wertet unter anderem aus, welche Apps und Dienste den meisten Internet-Traffic verursachen.

Dabei hat Ericsson herausgefunden, dass zwei Drittel des App-basierten Traffics von nur fünf Anwendungen verursacht werden. Für die Untersuchung hat der Mobilfunkspezialist exemplarisch den App-Traffic in den USA, Südkorea und Spanien miteinander verglichen.

Ungeschlagener Traffic-König in allen Vergleichsländern ist Facebook. Die Applikation des Zuckerberg-Imperiums sorgt in Spanien und Südkorea für 20 Prozent des Traffics, in den USA sind es 16 Prozent. Youtube liegt ebenfalls in allen drei Ländern weit vorn. In den Staaten bringt es der Video-Dienst mit 15 Prozent auf Platz zwei, in Spanien und Südkorea ist die App mit elf beziehungsweise zehn Prozent ebenfalls stark vertreten. Zu den übrigen Traffic-Verursachern gehören unter anderem der VoD-Dienst Netflix, das Foto-Netzwerk Instagram und das gerade bei jungen Nutzern beliebte Chat-Netzwerk Snapchat.

Neben der App-basierten Traffic-Auswertung dokumentiert Ericssons Bericht auch die allgemeine Traffic-Entwicklung und liefert einen Ausblick in die Zukunft. So stieg etwa der mobile Daten-Traffic allein zwischen dem vierten Quartal 2013 und dem vierten Quartal 2014 um 55 Prozent. Verantwortlich hierfür sind unter anderem die deutlich gestiegenen Nutzerzahlen - allein 2014 wurden laut Ericsson weltweit 800 Millionen neue Smartphones registriert.

Hinzu kommt die steigende Beliebtheit von Streaming-Diensten wie Youtube oder Netflix. Sie sorgen in vielen Mobilfunknetzen für 40 - 60 Prozent des Traffics - bis 2020 soll dies auf das zehnfache ansteigen.

Inwiefern sorgen Online-Marketing-Kampagnen für einen Download von Apps, wie oft werden diese genutzt und wie hoch ist der Umsatz, der daraus resultiert? Für diese Fragen gibt es nun ein Tool.

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