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Teradata-Studie zu Trends im datenbasierten Marketing
Sonstiges 05.02.2014
Sonstiges 05.02.2014

Teradata-Studie zu Trends im datenbasierten Marketing Zeitmangel verhindert Marketing-Analysen

Der Kunde ist König - und soll umfassend analysiert werden

Der Kunde ist König - und soll umfassend analysiert werden

Die Daten des Kunden sind bares Gold wert. Das sehen auch die von Teradata und Celebrus Technologies befragten Online-Marketer so. Jeder zweite will bis 2016 einen umfassenden Blick auf den Kunden haben. Aktuell haben noch weniger als ein Viertel diese Übersicht über die Aktivitäten der Konsumenten.

Daten sind nicht nur das Öl der Zukunft. Sie sind für Online-Marketers bereits jetzt von zentraler Bedeutung für die Personalisierung von Werbeaktivitäten. Wie wichtig Kundeninfos tatsächlich sind, zeigt eine aktuelle Studie von Teradata, Anbieter von analytischen Datenplattformen, und Celebrus Technologies, Anbieter von Big-Data-Software. Befragt wurden 115 Marketingexperten aus unterschiedlichen Branchen in den Ländern Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Rund 70 Prozent gehen demnach davon aus, dass ein 360 Grad-Blick auf den Kunden eine bessere Personalisierung der Marketingaktivitäten ermöglicht. Tatsächlich haben aber weniger als ein Viertel (21 Prozent) der Experten derzeit diese Übersicht über die Interaktion mit ihren Kunden.

Umfassender 360-Grad-Blick

Wie Teradata schätzt, wird sich dieser Anteil in den nächsten beiden Jahren aber mehr als verdoppeln: 57 Prozent der Studienteilnehmer schätzen, dass sie bis Ende 2016 über einen umfassenden 360-Grad-Blick verfügen werden. Um das zu erreichen, plant fast die Hälfte der Befragten, ihre Kundendaten in geeigneten Systemen wie einem integrierten Data Warehouse (49 Prozent) zu speichern, statt sie in separaten Data-Marts oder Fremdsystemen zu lagern. Ein Grund, warum es bei Unternehmen noch an entsprechenden Marketing-Analysen für wirksamere und rentablere Kampagnen hapert, ist der Studie nach Zeitmangel (47 Prozent). Es folgt der Mangel an internem Know-how (37 Prozent). Daher nutzen die Befragten zunehmend spezielle Analyseteams im Unternehmen. Der Anteil der Unternehmen, die interne Analysespezialisten einsetzen, soll von heute 40 Prozent auf 51 Prozent in zwei Jahren steigen.

"Die Studie zeigt, dass Unternehmen wirklich daran gelegen ist, die Kunden zu verstehen, mit denen sie über eine Vielzahl von Kanälen interagieren", erklärt Ruth Gordon, Director Digital Marketing, Teradata International. "Für Online-Marketers ist das eine große Herausforderung, denn es setzt nicht nur Tools voraus, um diese Interaktionen zu erfassen, sondern auch moderne Technologien und spezifische Kenntnisse, um die Daten zu analysieren, einen Überblick zu erhalten und Maßnahmen abzuleiten."

Des Weiteren zeigt die Analyse, dass für 36 Prozent der Online-Marketers Datenspeicherung und Datenintegration die größten Herausforderungen in Bezug auf den Umgang mit Daten sind. Nur 39 Prozent empfinden es als Schwierigkeit, alle Kundendaten in einem zentralen Data Warehouse speichern. Angesichts de Mobile-Booms überraschen auch folgende Studienergebnisse: Für nur etwa ein Viertel der Befragten (27 Prozent) hat mobiles Marketing oberste Priorität.

Bereits im vergangenen Jahr veröffentlichte Teradata die Studie "Data-Driven Marketing Survey 2013" Hier gab es vor allem vier zentrale Ergebnisse: Ein Mangel an Prozessen verhindert einen Marketingerfolg, die Ausgaben verlagern sich hin zu Online-Marketing, Integrated Marketing Management macht den Unterschied und das Datenwachstum wird anhalten. 

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