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Sonstiges 29.08.2014
Sonstiges 29.08.2014

Fraunhofer-Institut Google Glass erkennt Gefühle

Fraunhofer IIS
Fraunhofer IIS

Anhand des Gesichtsausdrucks eines Menschen erkennt die Datenbrille Google Glass nun auch dessen Emotionen. Die Software dazu stammt vom Fraunhofer-Institut aus Erlangen.

Googles Datenbrille Glass lässt sich auch zur Gesichtserkenung und -analyse nutzen. Eine App des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS aus Erlangen bestimmt über die Glass-Kamera die Emotionen eines Menschen anhand seines Gesichtsausdrucks. Zudem ermittelt die App auch das Geschlecht der Person und schätzt deren Alter. Die dazugehörigen Informationen berechnet die App in Echtzeit auf der Datenbrille.

Die App basiert auf der C++-Software-Bibliothek SHORE, die eine Erkennung von Objekten und Gesichternsowie deren Feinanalyse ermöglicht. Das Fraunhofer-Institut hofft, mit dieser Technik beispielsweise die Kommunikation von Personen mit unterschiedlichsten Erkrankungen verbessern zu können.

Autisten haben etwa oft Probleme, Emotionen von Gesichtern zu interpretieren. Diese fehlende Information würde ihnen Googles Datenbrille mit einer entsprechend angepassten Software liefern. Ebenso dürften Sehgeschädigte von der neuen Technik profitieren. Ihnen könnte Google Glass Zusatzinformationen über Personen in der Umgebung per Tonsignal übermitteln.

Babak Parviz, der ehemalige Leiter des Projekts Google Glass, ist inzwischen zum Online-Marktplatz Amazon abgewandert. Dort soll Parviz Spekulationen zufolge am neuen 3D-Smartphone arbeiten.

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