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Sonstiges 20.11.2018
Sonstiges 20.11.2018

3. Quartal 2018 Online-Möbelhändler Westwing profitiert von treueren Kunden

shutterstock.com/Marina_D
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Westwing konnte im dritten Quartal 2018 seinen Umsatz um 15 Prozent steigern. Dem Online-Möbelhändler verhalfen vor allem die Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem guten Ergebnis. An der Börse indes gibt es noch viel Potenzial nach oben.

Der Online-Möbelhändler Westwing hat dem heißen Sommer in Europa trotzen können. Trotz extrem hoher Temperaturen, die vielen Einzelhändlern zu schaffen machten, konnte der Börsenneuling im dritten Quartal seinen Umsatz um 15 Prozent steigern, wie das Unternehmen in München mitteilte. Dabei sorgten vor allem die Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Schub.

Nach den ersten neun Monaten steht damit bei Westwing ein Umsatzplus von knapp 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 175,2 Millionen Euro in den Büchern. Das unter anderem um Kosten für den Börsengang bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte sich zwischen Januar und September auf 1,2 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Westwing noch einen Verlust von 7,3 Millionen Euro geschrieben. Die entsprechende bereinigte Marge erhöhte sich um 5,7 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent.

"Wir setzen unseren profitablen Wachstumskurs fort", erklärte Westwing-Chef Stefan Smalla. Er peilt weiter für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent und eine bereinigte Ebitda-Marge von einem bis zwei Prozent an.

Eine Million Kunden

Westwing bietet auf seinen Webseiten Möbel, Accessoires und Textilien von Designer- und Eigenmarken zum Verkauf. Das 2011 gegründete Unternehmen kommt nach eigenen Angaben inzwischen auf rund eine Million Kunden, die die Webseiten regelmäßig besuchen. Größter Aktionär von Westwing ist die Start-up-Schmiede Rocket Internet.

Das Münchener Unternehmen war Anfang Oktober an die Börse gegangen - doch bislang haben die Papiere den Aktionären der ersten Stunde nur wenig Freude gemacht. Zu Wochenbeginn notierte die Aktie bei 21,23 Euro - knapp ein Fünftel unter dem Ausgabepreis von 26 Euro.

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