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Augmented-Reality-App zur Super Bowl
Sonstiges 04.02.2011
Sonstiges 04.02.2011

Augmented-Reality-App zum Super Bowl Virtueller Rundgang zum Finale

Für viele Sportfans in den USA ist das Football-Finale der Höhepunkt des Sportjahres. Das deutsche Unternehmen metaio präsentiert gemeinsam mit US Today zum Super Bowl an diesem Wochenende eine Augmented-Reality-App.

Ab heute ist für Smartphone-Besitzer im junaio Channel "USATODAY 360 Stadium Tour" eine visuelle Tour des Dallas Cowboys Stadiums verfügbar, in dem das Spiel der Pittsburgh Steelers und der Green Bay Packers am Sonntag in Arlington, Texas, ausgetragen wird. Der User befindet sich - virtuell - mitten im Stadium und kann sich, allein durch die Kamerabewegung um die eigene Achse, ringsum umschauen.

Begleitet wird der Nutzer von Jerry Jones, dem Milliardär und Besitzer der Cowboys und des berühmten Stadiums. Mittels Klick lassen sich der Eingangsbereich erreichen, durch den die Spieler das Stadium betreten, in die Umkleidekabine hinabsteigen oder einige der riesigen Wandgemälde zeitgenössischer Kunst bewundern, die die inneren Flächen des Stadiums zieren.

Für die Leser der kommenden Montagausgabe hat die Zeitung im Channel "USATODAY SuperBowl Key Play" etwas Besonderes vorbereitet. Hält man die Kamera auf das Foto des entsprechenden Artikels, dann löst junaios Bilderkennungstechnik die Visualisierung des entscheidenden Spielzugs aus, und zwar nicht als Video sondern in Form einer interaktiven, animierten 3D-Grafik. Durch Verändern der Kamerasicht relativ zur Zeitungsvorlage können die einzelnen Spielerbewegungen von verschiedenen Winkeln aus betrachtet und analysiert werden. User können sich die App junaio vom Apple iPhone App Store oder dem Android Marketplace gratis herunterladen.

Im vergangenen Jahr hatte Google während der Ãœbertragung des Super Bowl im US-Fernsehen einen Werbespot für seine Suche geschaltet. Darin wählte der Konzern ein Thema, das für alle Zuschauer verständlich ist: die Liebe. Den Anfang macht eine Suchanfrage nach "Auslandsstudium in Paris", das Ende eine nach "Wiege selbst bauen". Dazwischen werden Cafés gesucht, Komplimente übersetzt, Schokolade gekauft, Flüge gebucht, ein Job und eine Kirche für die Hochzeit gefunden.

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