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Trends der mobilen Unterhaltung
Sonstiges 29.03.2012
Sonstiges 29.03.2012

Trends der mobilen Unterhaltung Videoinhalte werden wichtiger

In der Zukunft werden Videoinhalte wichtiger werden - und das vor allem auf mobilen Geräten. Auch Gaming, Fernsehen und Shopping legen zukünftig mobil stark zu, so eine aktuelle Studie.

Bislang nutzen die meisten mobilen Internetuser Apps in erster Linie zum sozialen Netzwerken. Über 90 Prozent der Befragten der Expertenumfrage "Mobile Entertainment" von eco verwenden Apps zum Austauschen in sozialen Medien, zum Informieren (76,9 Prozent) und zum Musikhören (71,8 Prozent). Doch dies soll bald anders werden.

Vor allem Filmen sind mobil stark im Kommen. So gehen 53,9 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass Verbraucher in naher Zukunft Filme verstärkt mobil anschauen werde. "Auch Gaming ist beim Streaming ein Wachstumstreiber, denn Computerspiele sind auch für Zuschauer spannend", sagt Ibrahim Mazari, Leiter der Kompetenzgruppe Games bei eco.

Bei der mobilen Unterhaltung belegen Games aktuell Platz vier der nach Experteneinschätzung meistgenutzten Apps. Dies soll nach Meinung der Befragten auch in Zukunft so bleiben. Vor allem auf Tabletrechnern wird zukünftig gespielt werden, glauben 28, 2 Prozent der Befragten. Der PC bleibt ebenfalls "Spielfeld" für 18,0 Prozent der Befragten, wogegen die Konsole wohl auf dem absteigenden Ast ist: Nur 18 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass die Konsole sich weiterhin behaupten wird. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 42,9 Prozent.

Apps sollen sicher und kostenlos sein

Von Apps verlangen die Nutzer, dass diese vor allem auch durch Shopbetreiber qualitativ überprüft worden sind: 58,1 Prozent glauben, dass Shops nur getestete Apps anbieten sollten, um die Gefahr von Schadsoftware zu vermindern. 28,4 Prozent der App-Käufer sind darüber hinaus der Meinung, dass Applikationen kostenlos sein müssten. Die meisten Nutzer (38,5 Prozent) sind dabei dennoch bereit, bis zu 5 Euro für eine App auszugeben.

87,2 % der Befragten glauben bei Mehrfachauswahl,dass das bevorzugte Geschäftsmodell für Mobile Games in drei Jahren eine kostenlose Nutzung des Spiels erlaubt und lediglich Features separat bezahlt werden müssen.

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