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shopnow verbindet Smartphone-Nutzer und Händler
Sonstiges 06.02.2014
Sonstiges 06.02.2014

Neues Start-up von Axel Springer Ideas Ventures shopnow verbindet Smartphone-Nutzer und Händler

Spaß beim Entdecken von neuen Läden während des Einkaufsbummels im "Real Life" verspricht eine neue App, die Smartphone-Nutzer mit Bonussternen belohnt, wenn sie einen Partnershop betreten und beworbene Produkte scannen. Dabei versteht sich das Start-up shopnow aus dem Hause Axel Springer als das "'Anti-Zalando' des stationären Handels".

Das Berliner Start-up shopnow hat seine gleichnamige App gestartet, mit der die mobile Smartphone-Generation an den stationären Handel gebunden werden soll. Bei über 200 Händlern, zunächst in Berlin und Hamburg, können Nutzer, die die Anwendung auf ihren iOS- oder Android-Smartphones aktiviert haben, Bonussterne sammeln.

Das Prinzip funktioniert so: Sobald ein User einen der Partnerläden betritt, sammelt er Bonussterne. Wenn ein Kunde dann die Barcodes beworbener Produkte scannt, bekommt er weitere Bonussterne gutgeschrieben. Hat er genügend Sterne eingesammelt, kann er sie gegen Prämien einlösen - zum Beispiel Wertgutscheine der teilnehmenden Händler, iTunes-Gutscheine oder Reisen. 

"Wir sprechen gezielt die mobile Smartphone-Generation an, die digital denkt und handelt und trotzdem gerne durch die Stadt bummelt und Spaß am Einkaufen im stationären Handel hat. Wir sind sozusagen das 'Anti-Zalando' des stationären Handels", sagt Oliver Diekmann, Gründer und Geschäftsführer von shopnow. Während der gesamten Einkaufstour sind die lokalen Händler und Marken auf der Kartenansicht, auf Werbebannern und den Aktionsübersichten zu sehen. Dazu müssen Händler laut shopnow mit geringen variablen und fixen Kosten rechnen sowie kleine Signalboxen an den jeweiligen Kontaktpunkten installieren.

Für den Anfang sind rund 200 Händler aus Berlin und Hamburg mit dabei, darunter "Hallhuber", "Witty Knitter" und "OCÓO". Nach einer dreimonatigen Testphase soll das Projekt ausgeweitet werden. Entwickelt wurde shopnow zusammen mit Axel Springer Ideas Ventures, dem Inkubator von Axel Springer, und dem App-Entwickler sprylab. Axel Springer ist mehrheitlich an shopnow beteiligt.

Die Kommunikation im Geschäft basiert auf der "iBeacon"-Technologie von Apple. Beacons sind kleine Funksender, die per Bluetooth Nachrichten an mobile Geräte übermitteln. In diesem Fall nehmen die aktivierte Shopping-App und die Bluetooth-Schnittstelle des Smartphones Kontakt zu den Bluetooth-Modulen im Eingangsbereich auf. Wenn der Nutzer an ihnen vorbeikommt, werden ihm automatisch Bonuspunkte zugeschrieben.

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