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Deutsche Telekom profitiert vom Smartphone-Boom
Sonstiges 04.11.2010
Sonstiges 04.11.2010

Deutsche Telekom profitiert vom Smartphone-Boom Mobile Datenumsätze steigen um 27 Prozent

In den vergangenen drei Monaten profitierte die Deutsche Telekom noch einmal kräftig von ihrem exklusiven Verkaufsrecht für Apples iPhone. Von allen in diesem Zeitraum verkauften Handys waren 53 Prozent Smartphones. Zugleich stiegen die mobilen Datenumsätze um 27 Prozent. Das Gesamtumsatz im Mobilfunkgeschäft lag bei 2,16 Milliarden Euro.

Das sind 2,3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Bilanz wird durch das Auslaufen des Roaming-Abkommens mit o2 Ende 2009 verzerrt. Rechnet man die dadurch entstandene Differenz weg, lag der Umsatz im Mobilfunkgeschäft sogar 6,4 Prozent über dem Vorjahr. Die mobilen Datenumsätze kletterten um 26 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Nicht nur mit Smartphone-Verkäufen und dem steigenden mobilen Datenaufkommen machte die Deutsche Telekom in Deutschland Umsatz, sondern auch mit Servicediensten. Deren Umsatz stieg im dritten Quartal 2010 um fünf Prozent.

Dem gestiegenen Umsätzen stehen jedoch rückläufige Kundenzahlen gegenüber. Der Konzern verlor 4,45 Millionen Kunden und damit elf Prozent seiner Mobilfunknutzer. Davon sind rund 3,1 Millionen auf ausgebuchte Prepaid-Karten zurückzuführen. In Deutschland verfügt das Unternehmen damit über 34,9 Millionen Mobilfunkkunden, von denen 17,2 Millionen Vertragskunden sind.

Stark angestiegen sind auch die Datenumsätze in den USA. Jeder Nutzer dort setzte durchschnittlich 12,40 US-Dollar im dritten Quartal um. T-Mobile USA hat 33,8 Millionen Kunden und damit 137.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Davon sind 7,2 Millionen 3G-fähige Smartphones. Das dritte Quartal 2010 schließt die Deutsche Telekom mit einem Umsatz von 15,6 Milliarden Euro ab. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind das vier Prozent weniger. Der Gewinn stieg im gleichen Zeitraum jedoch um 22 Prozent auf 1,035 Milliarden Euro an. Der Konzern bleibt auch weiterhin auf Sparkurs. Bislang wurden in diesem Jahr 1,7 Milliarden Euro eingespart. Zum Jahresende sollen es mehr als zwei Milliarden Euro werden.

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