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Sonstiges 02.11.2012
Sonstiges 02.11.2012

Update bei Google Maps, Now und Earth Google sucht vermisste Kinder

Google Maps zeigt in den USA Regionen mti vermissten Kindern

Google Maps zeigt in den USA Regionen mti vermissten Kindern

Gleich drei Neuerungen bei Google: Der Internetdienst bindet bei der ortsgebundenen Suche nun auch Daten ein, die die Suche und Rettung von entführten Kindern erleichtern sollen. Außerdem erhalten Nutzer der App Google Now ab sofort Angaben über zurückgelegte Fuß- und Radwegstrecken und Google Earth präsentiert verbesserte 3D-Ansichten.

Alarmsystem von Google: Um bei der Suche nach entführten und vermissten Kindern zu helfen, integriert Google ab sofort Daten vom Amber Alert sowohl in seine Suchmaschine als auch in Google Maps, so Computerbild. Ambert Alert ist ein Live Alarmsystem für vermisste Kinder, das es seit 1996 in den USA und Kanada gibt.

Wer in den USA via Google-Suche oder Maps Informationen über eine Region sucht, für die ein vermisstes Kind gemeldet ist, erhält eine Meldung zu dem Fall. Wie Computerbild berichtet, würde diese in den Ergebnissen der Suchmaschine durch drei rote ineinander liegende Kreise gekennzeichnet werden.

Daneben gebe es Infos zur Person und zum Fall, wie Alter, Kleidung oder Entführungsfahrzeug sowie den Ort, an dem das Kind zuletzt gesehen wurde. Der Link würde dann direkt zur Webseite von Ambert Alert führen. Die Integration der Daten soll sowohl auf dem Desktop- wie auch auf der Mobil-Seite von Google funktionieren. Geplant sei, das System auch auf Europa und Kanada auszuweiten.

Neues gibt es auch bei Google Now. Die App wertet nun Bewegungsprofile und Pedometerzahlen von Usern aus: Amerikanische Nutzer haben die Möglichkeit, ihre zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegten Strecken des vergangenen Monats auf einer neuen Karte einzusehen, so Androidnext. Die Information erhält der Nutzer selbstverständlich nur dann, wenn er der expliziten Standortbestimmung zustimmt.

Last but not least: Google hat seine Desktopanwendung Google Earth in Version 7 veröffentlicht. Wie Zdnet berichtet, gibt es nun auch Funktionen und Darstellungen, die bereits in den mobilen Apps für Android und iOS eingeführt wurden. Darunter etwa das Feature "Tour Guide" mit virtuellen Besichtigungstouren und 3D-Modellen von Metropolen wie Los Angeles, San Francisco, Genf und Rom, die jetzt auch auf dem großen Bildschirm betrachtet werden können. Google Earth 7 steht für Windows sowie Mac und Linux zum Download bereit.                        

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