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Skype legt sich Mobile-Video-Start-up zu
Sonstiges 07.01.2011
Sonstiges 07.01.2011

Skype will Qik übernehmen Mehr Expertise für mobile Videos

VoIP-Anbieter Skype kauft den Entwickler für mobile Videosoftware und -dienste Qik. Die Übernahme soll noch im Januar über die Bühne gehen.

Die Übernahmepläne gab Skype jetzt bekannt, rund 150 Millionen US-Dollar muss der Internettelefoniekonzern nach Informationen von Business Insider dafür auf den Tisch legen. Mit der Akquisition von Qik will Skype seine eigenen mobilen Videodienste aufwerten und auch das Aufnehmen, Speichern und Weiterleiten von Videos anbieten.

Die Entwickler von Qik, die unter anderem an der Optimierung von Videoübertragung via Funk arbeiten, sollen in Zukunft die Technologieriege von Skype erweitern. "Knapp 40 Prozent der Skype-to-Skype-Gespräche laufen über Video. Qiks Ingenieurwissen und die starken Verbindungen zu Mobile werden sich eindrucksvoll ergänzen", sagte Skypes CEO Tony Bates. Qik hat gegenwärtig 60 Angestellte im kalifornischen Hauptsitz und in seinem Moskauer Büro.

In den Tagen vor Weihnachten hatte Skype mit Softwareproblemen zu kämpfen. Eine der Windows-Versionen der Kommunikationssoftware hat den Ausfall verursacht, der rund 24 Stunden andauerte. Viele User konnten sich beim VoIP-Dienst nicht anmelden, andere keine Kontakte anwählen. Die ungewöhnlich kleine Zahl der eingeloggten Nutzer alarmierte die Ingenieure.

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