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Privatsphäre auf Smartphones
Sonstiges 20.12.2010
Sonstiges 20.12.2010

Privatsphäre auf Smartphones Apps als Datenschleudern

Apps machen das Nutzererlebnis auf Smartphones leichter. Aber sie tragen auch Userinformationen nach außen, ohne dass Nutzer die Datenweitergabe kontrollieren können. Anwendungen für das iPhone sind dabei indiskreter als solche für Android-betriebene Smartphones.

Smartphone-Applikationen geben unauthorisiert persönliche Nutzerdaten weiter. In einem nicht-repräsentativen Test ermittelte das Wall Street Journal, dass ohne Wissen der Smartphonebesitzer unter anderem die einmalige Geräte-ID, Lokalisierungsdaten und persönliche Angaben wie Alter oder Geschlecht über die Apps an Dritte gesendet wurden.

Für die Studie wurden 101 beliebte Anwendungen für iPhone und Android-betriebene Handys auf Datenweitergabe überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass iPhone-Apps mehr Daten weiterleiten als Anwendungen für Android-Smartphones. Sowohl Apple als auch Android verlangen von Apps, vor der Weitergabe von Daten die Nutzererlaubnis einzuholen - eine Vorschrift, die dem Bericht zufolge leicht zu umgehen ist.

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