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Apple zieht die Jogginghose an: neue App mit iWatch und "Healthbook"
Sonstiges 04.02.2014
Sonstiges 04.02.2014

Jogging mit der iWatch Apple arbeitet an einer "Healthbook"-App

Medienberichten zufolge bastelt Apple an einer neuen App mit dem Namen "Healthbook", die zentrale Gesundheitsdaten erfassen soll. Eine wichtige Rolle bei dem Vorstoß in den Healthcare-Sektor soll die ominöse "iWatch" spielen.

Die "iWatch" ist noch nicht einmal offiziell von Apple bestätigt worden. Und trotzdem berichtet das Internetportal nun von einer neuen Gesundheits-App, die vor allem in Verbindung mit besagter Smartwatch erst so richtig die Muskeln spielen lassen soll. Das Programm mit dem Codenamen "Healthbook" richtet sich vor allem an fitnessbewusste Nutzer und soll in der kommenden Version 8 des mobilen Apple-Betriebssystems iOS zur zentralen Schnittstelle für die Erfassung von entsprechenden Gesundheitsdaten werden. Dazu zählen beispielsweise gelaufene Schritte, verbrannte Kalorien, aber auch Vitaldaten wie Blutdruck oder Puls. Selbst an die Einnahme von Medikamenten soll "Healthbook" erinnern.

Die Bewegungsdaten könnten dem Bericht zufolge vom M7-Coprozessor geliefert werden, der aktuell im iPhone 5S sowie im iPad Air und den iPad mini mit Retina-Display verbaut wird. Die Vitalinformationen hingegen sollen direkt von der iWatch kommen, die laut 9to5Mac hierfür eigens mit speziellen Sensoren ausgestattet wird. 

Die Gerüchte, wonach Apples ominöse Smartwatch zum zentralen Bestandteil eines neuen Ökosystems rund um Fitness- und Healthcare-Anwendungen werden könnte, gelten als ziemlich glaubwürdig. Immerhin erlebt dieses Segment derzeit einen regelrechten Boom: Immer mehr Hersteller präsentieren passende Wearable-Electronic-Gadgets und - dazu ergänzend - kompatible Smartphone-Apps. Zudem hat Apple in den vergangenen Monaten zahlreiche Sensorspezialisten aus dem Medizinbereich eingestellt. Und: Der Elektronikkonzern hält bereits jetzt zahlreiche Patente zur Messung von Gesundheitsdaten.

Unterdessen soll Apple derzeit mit Hochdruck daran arbeiten, die Energieversorgung der iWatch zu verbessern. Energie-Probleme sollen der Hauptgrund dafür sein, warum die Smartwatch bislang immer noch nicht auf den Markt gekommen ist. So gebe es aktuell Versuche, den Akku durch eine ins Display integrierte Solarzelle oder einfach durch die Armbewegungen ihres Trägers aufzuladen.

Die berichtete in diesem Zusammenhang, dass Apple durch solche Ansätze generell die Akkulaufzeiten seiner Elektronikgeräte optimieren möchte. Dabei gehe es nicht darum, die Akku-Technologie selbst grundlegend zu verändern; vielmehr soll das unkomplizierte Aufladen während des Alltags verbessert werden - auch ohne Steckdose.

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