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Sonstiges 25.11.2013
Sonstiges 25.11.2013

Kriminalität in New York iPhone auch bei Straftaten an der Spitze

Allein in New York gab es im Jahr 2012 rund 16.000 Diebstähle, bei denen es die Kriminellen auf Apple-Produkte abgesehen hatten. Politiker fordern nun sogenannte "kill switches", mit denen Betroffene ihre gestohlenen Geräte deaktivieren können.

Apple-Produkte sind heiß begehrt - und das nicht nur bei der ehrlich zahlenden Kundschaft. Einem Bericht von zufolge registrierte beispielsweise allein das New York Police Departement (NYPD) im Jahr 2012 in New York rund 16.000 Diebstähle, bei denen es die Langfinger auf Apple-Geräte abgesehen hatten. Das sind 14 Prozent aller in New York erfassten Straftaten.

Wie es weiter hieß, waren im Jahr 2013 bei 45 Prozent aller Raubüberfälle Smartphones das Ziel der Attacke, bei über der Hälfte handelte es sich um iPhones.

Laut den Polizeibehörden soll es sich um keine Zufallsdelikte handeln. Vielmehr gehen die Verbrechen auf das Konto organsisierter Banden, die sich aufgrund des hohen Wiederverkaufswerts speziell auf Apple-Produkte spezialisiert hätten. Pfandhäuser in New York sollen nun verpflichtet werden, jeden entsprechenden Ankauf elektronisch zu vermerken. Eine Initiative, die auf breite Unterstützung stößt.

Einigen Politikern geht das allerdings noch nicht weit genug. Diese fordern von den Smartphone-Herstellern, so genannte "kill switches" in ihren Geräten zu verbauen. Mit diesen wäre es möglich, gestohlene Geräte außer Betrieb zu nehmen.
Allerdings stößt der Vorschlag bei der Industrie auf wenig Gegenliebe. Diese argumentiert, dass Hacker sich gegebenenfalls Zugang zu den entsprechenden Geräten verschaffen und diese unter bestimmten Umständen einfach deaktivieren könnten.

Ein neuer Absatzrekord bei Smartphones wurde weltweit im dritten Quartal 2013 erzielt. Hinter den Marktführern Samsung und Apple tobt ein harter Kampf um die dritte Position zwischen drei Verfolgern.

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