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Apple will sich Namensrechte an iWatch schützen lassen
Sonstiges 01.07.2013
Sonstiges 01.07.2013

Apple will sich Namensrechte an iWatch schützen lassen Und es gibt sie doch

Nach zahlreichen Spekulationen um die Existenz einer Apple-Smartwatch könnte das jetzt der Beweis sein: Nach Russland hat sich der Konzern den Begriff "iWatch" jetzt auch in Japan schützen lassen. Bereits Anfang Juni 2013 wurde der Antrag beim Patentamt eingereicht.

"Ich denke, das Handgelenk ist interessant": Bereits auf der Konferenz D11 des US-Blogs AllThingsD hatte Apples CEO Tim Cook den anhaltenden Gerüchten über eine eigene Smartwatch neuen Aufwind gegeben. Allerdings gab es im Mai 2013 noch Einschränkungen: Um mit einem solchen Gerät erfolgreich zu sein, müsse man die Leute zunächst überzeugen, so Cook. Jetzt scheint das Projekt iWatch konkret zu werden. Nach Russland hat sich der Konzern den Begriff auch in Japan namensrechtlich schützen lassen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Antrag wurde bereits Anfang Juni 2013 beim japanischen Patentamt eingereicht, allerdings erst jetzt bekannt. Konkret soll es sich demnach bei der iWatch um einen "tragbaren Computer oder eine Uhr" handeln.

Im Februar dieses Jahres wurde bekannt, dass Apple an einer intelligenten Uhr arbeitet. Angeblich soll der Konzern schon im August 2011 Patentanträge für ein entsprechendes Gerät eingereicht haben, offizielle Bestätigungen gab es dazu aber nicht. Der Konzern aus Cupertino ist aktuell allerdings nicht der einzige, der an einer intelligenten Uhr arbeitet. Auch andere Hersteller haben das neue Feld für sich entdeckt. So sollen Google und Samsung ebenfalls Pläne für die Produktion einer Smartwatch haben. Offizielle Ankündigungen gibt es aber von keinem der Genannten.

Sony ist da schon einen Schritt weiter: Das Unternehmen hat in der vergangenen Woche bereits die dritte Generation der eigenen Uhr vorgestellt, die neue Version soll im September 2013 für 200 Euro erscheinen, so golem.de. Die Sony-Geräte nehmen per Bluetooth Kontakt zu einem anderen Android-Smartphone auf, das so vom Handgelenk aus bedient werden kann.

Dass die Vebraucher gegenüber einer Smartwatch durchaus aufgeschlossen wären, zeigt eine aktuelle Studie des Hightech-Verbands Bitkom. Demnach sind 31 Prozent der Bundesbürger an einer Uhr interessiert, die mit dem Telefon gekoppelt und so mit dem Internet verbunden ist. 13 Prozent sind sich bereits sicher, ein solches Gerät nutzen zu wollen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren ist sogar fast jeder Zweite (49 Prozent) begeistert, rund jeder Vierte (23 Prozent) ist jetzt schon fest entschlossen, künftig eine Smartwatch zu nutzen.

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