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Der Verkaufsstart des iPhones
Sonstiges 20.09.2013
Sonstiges 20.09.2013

Der Verkaufsstart des iPhones Ausverkauft!

Hier wird Technik inszeniert: Apple Store in Augsburg

Hier wird Technik inszeniert: Apple Store in Augsburg

Ist der Absatz so reißend - oder hat Apple bewusst zu niedrige Stückzahlen ausgeliefert, um eine künstliche Knappheit zu erzielen? Wer online bestimmte Varianten des iPhone 5S bestellt, bekommt das Smartphone erst im Oktober 2013 geliefert. Und auch in den stationären Geschäften ist die neue Version schon Mangelware.

Vor dem Apple Store in der Münchner Fußgängerzone haben die Fans nicht grundlos schon im Morgengrauen gewartet: Gegen Mittag waren das iPhone 5S bereits ausverkauft, vom günstigeren iPhone 5C gab es noch einen kleinen Vorrat, aber - so der Mitarbeiter am Telefon - "ob es noch eins gibt, wenn Sie hier eintreffen, kann ich nicht garantieren." Auch im deutschen Online-Shop des IT-Konzerns haben einige Varianten bereits Lieferzeit bis Oktober 2013. Die Telekom hat für ihre Kunden bereits eine Seite zum eingerichtet.

Das iPhone 5C ist das erste Modell, mit dem Apple seinen bisherigen Premium-Anspruch aufweicht. Es soll auch diejenigen Kunden zu den Kaliforniern locken, die sich bislang gescheut haben, das ganz große für ein Smartphone in die Hand zu nehmen. Die günstige Variante unterscheidet sich vom Edel-Gerät iPhone 5S nicht nur durch die inneren Werte, sondern vor allem durch die Optik: Das iPhone 5C wird es in fünf verschiedenen Farben geben - Grün, Weiß, Blau, Rot und Gelb. Der Rahmen ist aus Stahl, umschlossen von einer rundum eingefärbten Hülle aus gehärtetem Kunststoff. "Plastic Perfected" heißt auch der zugehörige Werbespot.

Mit dem iPhone 5S bleibt Apple der Tradition treu, ein bereits vorhandenes Modell technisch komplett zu überarbeiten - ohne Design und Größe grundlegend zu verändern. So unterscheidet sich auch das neue iPhone 5S, das in den Farben Gold, Silber und Spacegrau auf den Markt kommen wird, nicht spürbar vom iPhone 5 - auch wenn es deutlich edler daherkommt als das Vorgängermodell. Technisch gesehen hat das Gerät eine - längst überfällige - Generalüberholung spendiert bekommen.

So arbeitet das iPhone 5S als erstes Smartphone überhaupt mit einem A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur, der Akku soll eine Sprechzeit von bis zu 10 Stunden sowie eine Standby-Zeit von bis zu 250 Stunden stemmen. Verbessert hat Apple eigenen Angaben zufolge auch die Kamera: Der Bildsensor ist um 15 Prozent größer als der des iPhone 5, die dadurch erreichte höhere Lichtstärke soll für eine bessere Bildqualität sorgen.

Eine echte Neuerung ist Touch ID: Dabei handelt es sich um einen Fingerabdruck-Scanner, der in den Home Button integriert wurde. Apple versichert, dass die Authentifizierungsdaten nur im iPhone selbst gespeichert werden. Datenschützer raten aber von der Benutzung ab, da man biometrische Daten nicht so einfach wieder löschen könne. Ist die Touch ID also eine praktische Innovation oder nur ein weiterer Schritt zum gläsernen Verbraucher? !

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