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Apple-Samsung-Patentstreit
Sonstiges 24.09.2012
Sonstiges 24.09.2012

Apple-Samsung-Patentstreit Apple will Verkaufsverbot

Die kalifornische Patentklage gegen Samsung hatte Apple vor einem Monat gewonnen. Nun kommt der nächste Schritt: Der Cupertiner Hardware-Konzern hat jetzt eine einstweilige Verfügung zum Verkaufsverbot von Samsung-Smartphones beantragt.

Apple gibt nicht nach: Nicht nur mit den gerichtlich zugesprochenen 1,1 Milliarden US-Dollar Schadensersatz will das Unternehmen den Konkurrenten Samsung bluten lassen, sondern legt noch einige scharfe Forderungen oben drauf. So will Apple den Verkauf von Samsung-Smartphones mittels einer jetzt eingereichten einstweiligen Verfügung in den USA stoppen lassen. Darüber hinaus fordert Apple weiterhin mehr als 700 Millionen US-Dollar Schadensersatz, so die patentstreit-apple-weitet-klage-gegen-samsung-aus/70094542.html:FTD.

Der koreanische Elektronikkonzern reagierte sofort. Samsung strebt eine Neuauflage des Prozesses an, um sich erneut gegen die Patentvorwürfe zu wehren. Der erste Durchlauf des Prozesses sei nicht fair gelaufen: So habe man nicht genug Zeit gehabt, die Apple-Vorwürfe zurückzuweisen, und das Unternehmen sei nicht fair behandelt worden.

Apple hatte sofort nach dem Urteil angekündigt, ein Verkaufsverbot von mobilen Samsung-Geräten in den USA anstreben zu wollen. Der Patentstreit war Ende August 2012 zu Gunsten von Apple entschieden worden - ein Urteil, das sich sofort nachteilig auf die Aktienkurse von Samsung auswirkte.

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