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iPhone 5s
Sonstiges 11.11.2013
Sonstiges 11.11.2013

Die Smartphone-Zukunft ist rund Apple arbeitet an gebogenen iPhones

Gerade war gestern. Die Zukunft ist rund

Gerade war gestern. Die Zukunft ist rund

Apple entwickelt ein neues iPhone-Design mit gebogenem Display - eine technische Innovation, die Samsung erstmals im Oktober 2013 zur Marktreife gebracht hat.

Die nächste Generation der iPhones soll größere Displays haben, deren Oberfläche zudem gebogen ist. Die beiden Modelle sollen in der zweiten Jahreshälfte 2014 in den Handel kommen, berichtet . Als Bildschirmdiagonalen werden 4,7 und 5,5 Inch genannt, also 11,9 und 14,0 Zentimeter. Darüber hinaus arbeitet Apple an einem Sensor, der leichten und starken Druck unterscheiden kann.

Konkurrent Samsung hat als Erster ein Smartphone vorgestellt, dessen Display gebogen ist. Das Galaxy Round kam im Oktober 2013 heraus - allerdings vorerst nur in Südkorea. Dessen Super-Amoled-Display, das fast die ganze Oberfläche des Geräts einnimmt, hat eine Diagonale von 5,7 Zoll und volle HD-Auflösung. Durch das gebogene Display sollen neue Funktionen möglich werden wie die Steuerung des Musik-Players bei abgeschaltetem Display nur durch den Druck auf die linke oder rechte Seite des Telefons. Auch der Konkurrent LG hatte kürzlich ein gebogenes Display im 6-Zoll-Format angekündigt. Gerüchte sprechen von der Vorstellung eines damit ausgestatteten Smartphones der G-Serie noch im laufenden Jahr.

Im dritten Quartal 2013 wurde weltweit ein neuer Absatzrekord bei Smartphones erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe um 38,8 Prozent. Marktführer bleibt Samsung mit einem Anteil von 31,4 Prozent an den Neuverkäufen - gegenüber 31,0 Prozent im Vorjahresquartal. Der Verfolger Apple musste allerdings, trotz gestiegener Verkaufszahlen, Einbußen beim Marktanteil von 14,4 auf 13,1 Prozent hinnehmen. Ein harter Kampf findet indes um den dritten Platz statt: Erstmals konnte der chinesische Hersteller Huawei mit 4,8 Prozent Marktanteil diese Position erobern, vor dem ebenfalls chinesischen Konkurrenten Lenovo mit 4,7 Prozent und LG aus Südkorea mit 4,6 Prozent.

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