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Digital Dialog Insights 2013
Sonstiges 28.10.2013
Sonstiges 28.10.2013

Digital Dialog Insights 2013 Lead-Generierung und Mobile im digitalen Dialogmarketing

Lead-Generierung, also die Gewinnung von Interessenten für die eigene Webseite, bleibt weiter unabdingbar im digitalen Marketing. Das zeigt die zweite Auflage der Studie Digital Dialog Insights. Wenn es um Mobile geht, steht das Dialogmarketing aber noch ganz am Anfang: Nur jedes vierte Unternehmen nutzt demnach Responsive Webdesign.

Bereits 2012 ging die Hochschule der Medien (HdM) und United Internet Dialog (UID) in der Studie Digital Dialog Insights wichtigen Fragestellungen zum Thema digitales Dialogmarketing nach. Damals standen vor allem Aspekte wie Bewegtbild, Kundenanalysetools und Targetinglösungen im Vordergrund. In der Neuauflage der branchenübergreifenden Befragung von 124 Marketing-Experten und ging es jetzt um die Themen Lead-Generierung und Mobile.

Lead-Generierung

Der Einsatz von Leadgenerierung auf den eigenen Webseiten zum Aufbau von Kundendatenbanken gewinnt weiter an Bedeutung: Von den 124 Experten aus den Branchenbereichen produzierendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungen erwarten durchschnittlich 15 Prozent eine Steigerung bei den Investitionen von bis zu zehn Prozent. Jeder Vierte geht von einer Steigerung von mehr als zehn Prozent im Vorjahresvergleich aus.

Für die Gewinnung von Interessenten werden im digitalen Dialogmarketing auch soziale Netzwerke wie Facebook immer wichtiger. Der deutsche Markt hängt laut Expertenmeinung diesbezüglich aber noch etwas hinterher: Die Hälfte der Experten schätzt, dass die Erwartungen zur Lead-Generierung durch den Einsatz von Social-Media-Plattformen nur in einem von vier Fällen erfüllt werden.

Mobile und Multi-Screen

Während die Parallelnutzung mehrerer Screens für die meisten Deutschen heute selbstverständlich ist, steht die Multi-Screen-Optimierung im Dialogmarketing noch ganz am Anfang. Experten schätzen, dass aktuell nur etwa 25 Prozent der Unternehmen die Darstellung der eigenen Internetseiten auf die Größe der unterschiedlichen Endgeräte optimiert hat (Responsive Webdesign). Eigene Apps sollen sogar nur 20 Prozent der Unternehmen im digitalen Dialogmarketing einsetzen.

Die Aussichten aber sind gut: 82 Prozent der Fachleute aus dem produzierenden Gewerbe erwarten, dass in den nächsten drei Jahren in die Optimierung der Small-Screen-Darstellung und die Entwicklung von mobilen Apps größere Investitionen fließen werden. Im Handel sind es sogar 100 Prozent, bei den Dienstleistern 85 Prozent.

"Zum einen zeigen die Ergebnisse, welches große Potenzial weiterhin in diesem Konversionsmarkt steckt. Zum anderen haben viele Unternehmen noch erheblichen Nachholbedarf, um auf Herausforderungen wie die Mobile Transition adäquat zu reagieren und von der verstärkten Multi-Screen-Nutzung im Kundendialog zu profitieren“, fasst Rasmus Giese, CEO United Internet Media, die Ergebnisse zusammen.

Mehr zum Thema, die wichtigsten Informationen, Fallbeispiele und Praxistipps, hat INTERNET WORLD Business im Dossier Responsive Webdesign zusammengefasst.

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