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E-Mail-Kampagnen klicken besser Foto: istock.com/Kronick
Sonstiges 20.09.2010
Sonstiges 20.09.2010

E-Mail-Kampagnen klicken besser Klickrate in Deutschland steigt gegen den Trend

Während in der EMEA-Region sowohl die Klickraten als auch die Öffnungsraten rückläufig im zweiten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahreszeitraum rückläufig sind, stiegen sie in Deutschland gegen den Trend an.

In einer E-Mail-Trend- und Benchmarkstudie betrachtete Epsilon International neben einzelnen Märkten wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Nordamerika auch den gesamten Wirtschaftsraum EMEA, der die Regionen Europa, Mittlerer Osten und Afrika umfasst. Dort sanken die Klickraten um 0,5 Prozentpunkte von 6,6 Prozent im zweiten Quartal 2009 auf 6,1 Prozent im zweiten Quartal 2010. Im gleichen Zeitraum ging die Öffnungsrate von 21,2 Prozent auf 21,0 Prozent leicht zurück, während die Zustellrate um 1,3 Prozentpunkte von 95,6 Prozent auf 96,5 Prozent gesteigert werden konnte.

In Deutschland sank die Rate der erfolgreichen Zustellungen im gleichen Zeitraum dagegen um 0,5 Prozentpunkte von 95,9 Prozent auf 95,4 Prozent im zweiten Quartal 2010. Allerdings fielen die Klick- und Öffnungsraten hierzulande besser aus: Die Öffnungsrate stieg von 21,6 Prozent im Vorjahresquartal auf 22,2 Prozent in den Monaten April bis Juni 2010, während die Klickrate sogar um 6,5 Prozent zulegte.

In Nordamerika, Frankreich und Großbritannien sanken die Öffnungs- und Klickraten. In Frankreich ging die Klickrate um 1,3 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent zurück, in Großbritannien fiel sie um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent und in Nordamerika um 0,6 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Mailings in Frankreich erreichten im zweiten Quartal 2010 eine Öffnungsrate von 19,5 Prozent und damit 2,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. In Großbritannien lag die Öffnungsrate mit 19,5 Prozent 0,9 Prozentpunkte unter denen des Vorjahres. In Nordamerika wurden im zweiten Quartal 2010 22,1 Prozent aller erfassten Mailings geöffnet, was einem Minus von 0,1 Prozentpunkten im Jahresvergleich entspricht.

Für die Studie wurden mehrere Milliarden E-Mails in den verschiedenen Regionen ausgewertet. Der komplette Report für das zweite Quartal 2010 kann über Epsilon International angefordert werden.