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Studie: Smartphones fördern Mobile Commerce
Sonstiges 21.06.2010
Sonstiges 21.06.2010

Studie: Smartphones fördern Mobile Commerce Das Handy als Einkaufskorb

Im Jahr 2012 wird bereits fast jeder vierte Deutsche ein Smartphone besitzen und damit online regelmäßig einkaufen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die von der Otto Group und Google gemeinsam in Auftrag gegeben wurde.

Die Erhebung "Go Smart 2012: Always-in-Touch" prognostiziert eine Zunahme der Smartphone-Intensivnutzer von sechs auf elf Prozent, was einem Zuwachs von 83 Prozent entspricht. Gleichzeitig wird auch der Anzahl der Intensivnutzer des stationären Internets ein Anstieg um 39 Prozent von 46 (2010) auf 64 Prozent (2012) vorhergesagt. Als Intensivnutzer definiert die Studie jene User, die das Internet mindestens an sechs bis sieben Tagen pro Woche nutzen. Heute besitzen rund 11 Prozent der Deutschen ein Smartphone.

Dass der Trend dabei deutlich in Richtung mobiles Internet geht, ist aus der Untersuchung ebenfalls ersichtlich. 71 Prozent der heutigen Smartphone-User gehen davon aus, dass sie das Internet durch mobile Geräte in den kommenden Jahren intensiver nutzen werden. Das Einkaufen über das Handy, der so genannte Mobile Commerce, könnte demnach Teil der Shopping-Realität werden. 22 Prozent aller Smartphone-Besitzer nutzen das mobile Internet bereits heute dazu, um Informationen über Produkteigenschaften einzuholen, 20 Prozent rufen Preisvergleichsseiten auf. Noch wird Mobile Shopping allerdings durch verschiedene Faktoren erschwert. Viele Webseiten sind noch nicht für die mobile Nutzung optimiert und eine Handhabung auf dem Touchscreen ist kaum möglich.

Eine in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie der Mobile Marketing Association zeigte ebenfalls, dass sich das Einkaufen per Mobiltelefon etabliert. Demnach hätten in Deutschland bereits 13 Prozent aller Handynutzer mobile Transaktionen durchgeführt.

Für die repräsentative Studie hatte TNS Infratest rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzer per Telefon befragt. Angereichert wurden die Ergebnisse mit User- und Experteninterviews, die vom Beratungsunternehmen Trendbüro durchgeführt wurden.

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