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Sonstiges 19.10.2011
Sonstiges 19.10.2011

E-Postbrief zum Jugendschutz Zweifelsfreier Beleg für Volljährigkeit und Identität

Die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten hat den E-Postbrief der Deutschen Post als "übergreifendes Jugendschutz-Konzept" eingestuft.

Das hat auch Auswirkungen für den Handel mit virtuellen Produkten wie Spiele oder Filme, bei der Händler die Volljährigkeit des Bestellers sicherstellen müssen: Händler, die den E-Postbrief bei der Zustellung der bestellten virtuellen Ware einsetzen, erfüllen somit die rechtlichen Vorgaben des Jugendschutzes.

Das Prozedere ist einfach: Will ein Nutzer Inhalte herunterladen, muss er einfach nur seine E-Postbrief-Adresse angeben. Diese garantiert dem Händler zweifelsfrei seine Identität und Volljährigkeit, weil für einen Antrag auf eine E-Postbrief-Adresse die Volljährigkeit und Identität persönlich durch Vorlage eines Personalausweises in einer Postfiliale bestätigt werden muss. Händler schicken dem Kunden dann einen Sicherheitscode an seine E-Postbrief-Adresse, über den der Kunde die Online-Bestellung abschließen kann. Für Inhalte, die einer besonderen Jugendschutzbestimmung unterliegen, müssen die Käufer als zusätzliche Sicherheitsstufe noch eine Handy-TAN eingeben. „Der E-Postbrief ermöglicht Anbietern von Bezahl-Downloads durch die attestierte Altersverifikation neue Chancen zur Vermarktung ihrer Produkte“, sagt Ralph Wiegand, Mitglied des Bereichsvorstands Brief der Deutschen Post.

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