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Sonstiges 21.02.2013
Sonstiges 21.02.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 21.02.2013 Zalando gründet neuen Online-Modeshop

Zalando diversifiziert weiter und hat neben Zalando.de und dem Online-Ableger für Luxusmode, Emeza, einen Online-Shop für zeitlose Mode gelauncht. Die enorme Reichweite gibt's her, glauben Branchenbeobachter. Derweil kehrt bei Amazon weiterhin keine Ruhe ein: Jetzt gibt es Ärger mit dem Kartellamt. Und der Einkaufszentren-Betreiber ECE rüstet sich in zwei "Future Labs" für die Verschmelzung von Online- und Offline-Shopping.

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- NEWS -

Zalando hat unter dem Namen Kiomi einen neuen Online-Shop gelauncht, der als Lifestyle-Marke für zeitlose Mode gegen Konkurrenten wie Zara oder Topshop positioniert werden soll. Die enorme Reichweite dürfte durchaus unterschiedliche Marken- und Vertriebskonzepte zulassen, urteilt Gründerszene.de. Im vergangenen Jahr startete Zalando unter Emeza bereits einen Ableger für Luxusmode. >>>Gründerszene

Amazon (I) will in Zukunft dem Einrichtungssegment mehr Bedeutung zukommen lassen. Wie Georg Hesse, Director Home Living und Home Appliances bei Amazon, gegenüber "Möbelkultur" verkündete, stünde man aber erst am Anfang einer Einrichtungsoffensive. Die Kundennachfrage nach Einrichtungsprodukten steigt aber - und auch in Sachen Logistik für Möbel sei man aufgrund des Haushaltsgeräte-Sortiments nun bestens trainiert. Auch Themenwelten seien vorstellbar, wenn die Kunden das fordern. >>>Moebelkultur.de

Amazon (II) muss durch das deutsche Bundeskartellamt prüfen lassen, ob seine Preispartitätsllausel, die Drittanbieter auf dem Marktplatz verpflichtet, nirgends günstiger zu verkaufen als dort, den Wettbewerb verzerrt. Eine entsprechende Untersuchung wurde jetzt gestartet - mit einer Online-Befragung von 2.400 Händlern, die über Amazon verkaufen. Es spreche einiges dafür, dass die Amazon-Klausel die freie Preissetzung der Händler und dadurch der Wettbewerb zwischen verschiedenen Online-Marktplätzen beschränkt werde. >>>Handelsblatt.com

Amazon (III): Gibt es bei der ehemaligen Leiharbeitsfirma von Amazon, Trenkwalder, nun Verstöße gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz oder nicht? Während Trendwalder behauptet, eine Sonderprüfung habe zu keiner Beanstandung geführt, ließ die Bundesagentur für Arbeit per Pressemitteilung verlauten, Verstöße festgestellt zu haben. "Die Bundesanstalt wird in dem dafür vorgesehenen Verwaltungsverfahren über die Konsequenzen entscheiden", heißt es in dem Papier. >>>Wiwo.de

dm erwägt nach den Negativschlagzeilen über Amazon, die Zusammenarbeit mit dem Online-Versandhändler aufzugeben. Man erwarte "menschengerechtes" Verhalten, sei aber auch zuversichtlich, dass Amazon an den "richtigen Entwicklungsschritten" arbeite. Auch Trigema und einige Verlage haben entsprechende Schritte angekündigt. //www.lebensmittelzeitung.net/news/top/protected/dm-Drogeriemarkt-Stellt-Amazon-Kooperation-auf-den-Pruefstand_97905.html?id=97905&&utm_source=RSS&utm_medium=RSS-Feed:>>>Lebensmittelzeitung

Otto (I) will seine Payment-Lösung Yapital in die NuBON-App integrieren, an denen das Unternehmen seit einigen Tagen die Mehrheit hält. Das kündigte NuBON-Chef Norberg Gödicke gegenüber "Der Handel" an. Erster großer Handelspartner für Yapital ist so auch die Görtz-Gruppe, deren IT-Tochter Ethalon NuBON gründete. >>>Der Handel

Otto (II) will im Rahmen des Restrukturierungsprogramms Fokus die Buchhaltung innerhalb von Hamburg umsiedeln und in eine eigene Gesellschaft für Financial Services auszugliedern. Dabei haben die Mitarbeiter die unerfreuliche Wahl, entweder Gehaltskürzungen zuzustimmen oder 100 Arbeitsplätze zu verlieren. >>>Textilwirtschaft.de

RenéSim hat weitere Anteile an den Verlag Condé Nast Deutschland verkauft. Der hält inzwischen 46 Prozent an dem Online-Juwelier aus München-Schwabing. Man suche gezielt nach innovativen, jungen Unternehmen, bei denen man aktiv zu einer nachhaltigen Wertsteigerung beitragen könne, heißt es von Seiten Condè Nasts. Seit dem Einstieg 2011 habe sich der Umsatz vervierfacht. 2012 stand außerdem die Expansion nach Frankreich und Großbritannien auf der To-Do-Liste. >>>Meedia.de

Electronic Partner öffnet sein Serviceportal Plusanschluss.de ab März auch für Händler, die nicht Mitglied der Verbundgruppe sind. In Zeiten schwacher Margen biete es sich an, Serviceleistungen auf einem gemeinsamen Portal zu bündeln und so zusätzliche Deckungsbeiträge für den Fachhandel zu erschließen, so EP-Vorstandssprecher Jörg Ehmer. >>>Channelpartner.de

- INTERNATIONAL -

Die Schweizer Post will mit "My Post 24" Paketautomaten testen. Erste Automaten sind für Ende des Jahres in den Regionen Bern und Zürich geplant. Bis Ende 2014 sollen 40 solcher Automaten stehen und Kunden die Wahl lassen, ob sie ihr Paket an einen Paketautomaten, nach Hause, an den Arbeitsplatz oder eine von 700 Pick-Post-Abholstellen schicken lassen. >>>Carpathia-Blog

KupiVIP, einer der führenden russischen Online-Modehändler, hat für 2014 seinen Börsengang angekündigt, der rund 125 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen soll. Die braucht KupiVIP, um den Bau eines zusätzlichen Lagers und den Ausbau seines Liefernetzwerkes zu finanzieren.

LivingSocial hat eine Finanzierungsrunde über 110 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das dringend benötigte Kapital stammt von den Altinvestoren, die sich nicht davon abschrecken ließen, dass der Daily-Deal-Anbieter 2012 30 Prozent höhere Verluste verzeichnete als im Vorjahr. >>>The Wall Street Journal

- BACKGROUND -

Showrooming: Wie können Händler sich vor Showrooming schützen? Preis ist nicht alles, glaubt Volker Wiewer, CEO von eCircle und Vice President von Aprimo, und hat drei Tipps für das Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle parat. >>>Internetworld.de

Performance Marketing: Sollten Online-Händler eher auf Google Shopping oder die Product Ads von Amazon setzen? Eine Studie von CPC Strategy zeigt, dass Google Shopping kosteneffizienter ist. Lagen im dritten Quartal die US-Kosten pro Sale bei Google Shopping bei 12,5 Prozent, kommt Amazon auf einen Wert von 16 Prozent. Im vierten Quartal lag Google bei 11,3 Prozent, Amazon bei 15,6 Prozent. >>>eCommece Bytes

- ZAHL DES TAGES -

103 Milliarden US-Dollar - neun Prozent mehr als im Vorjahr - gaben US-Verbraucher 2012 für Online-Reisebuchungen aus, ermittelte Marktforscher Comscore. Rund 65 Prozent davon flossen allein in Online-Flugbuchungen. Die größten US-Anbieter sind Expedia, Priceline und Orbitz, die rund die Hälfte des Reise-Traffics auf sich zogen. >>>Bizreport.com

- GEHÖRT -

"Durch die zentralen Lagen und das große Parkplatzangebot sind Einkaufszentren prädestiniert für Kunden, die online bestellen und ihre Ware selbst im Laden abholen."
Alexander Otto, Chef von Europas größtem Einkaufszentren-Betreiber ECE, will ab März zwei seiner Shopping-Zentren zu "Future Labs" wandeln, in denen sich realer und virtueller Einkauf mit Hilfe neuer Technologien vermischen. >>>Wiwo.de

"Vieles ist zwar wahr, aber vieles ist auch sehr verdreht dargestellt."
Silvina Cerrada arbeitete als Leiharbeiterin bei Amazon und kam auch in der TV-Reportage der ARD zu Wort. Den Bericht allerdings beurteilt sie kritisch. Die Reporter hätten offenbar nur das Negative sehen wollen und in dem Bericht ihre Sätze aus dem Zusammenhang gerissen. Auf die Frage nach zu beengten Lebensverhältnissen in der Unterbringung habe sie immer geantwortet, es gefalle ihr gut hier. "Aber das wurde im Fernsehen nicht gezeigt". Zudem seien Bilder dazugeschnitten worden, die nicht aus der Unterbringung im Seepark stammen. So gebe es dort gar keinen Keller, wo laut Bericht die Zeitarbeiter abgefüttert wurden. Allerdings: Silvina Cerrada arbeitet inzwischen für den Seepark, der seit der TV-Reportage erhebliche Image-Einbußen erfuhr. >>>Kreisanzeiger-Online.de

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