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Sonstiges 27.02.2008
Sonstiges 27.02.2008

Xing & Co. lassen werben

Fast jedes dritte neue Community-Mitglied kommt über Empfehlungen, so eine aktuelle Studie.

Durchschnittlich rund 3,10 Euro lassen sich die Betreiber von Social Networks die Akquise eines Neukunden kosten. Das zeigt eine aktuelle Studie der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg im Auftrag des Web-2.0-Rankingportal-Betreibers Freundliche Netzwerke. Beliebtestes Instrument, um schnell zu neuen Nutzern zu kommen, sind der Analyse zufolge in der Offline-Kommunikation PR-Maßnahmen, auf die jedes vierte Startup setzt. In der Online-Kommunikation verlassen sich die Network-Betreiber in erster Linie auf Keyword-Advertising, das ebenfalls bei jedem vierten Anbieter zum Einsatz kommt, gefolgt von Bannern und Affiliate-Marketing (je 13 Prozent), Blogs (12 Prozent) sowie Newsletter und Suchmaschinenmarketing (elf Prozent).

Auch Mund-zu-Mund-Propaganda ist bei den Network-Betreibern ein wirkungsvolles Akquisetool. Rund 31 Prozent der neuen User werden durch Weiterempfehlungsmodelle gewonnen, analysierten die Studienautoren. Um bestehende Mitglieder dazu zu motivieren, auch ihre Freunde für die Plattform anzuwerben, versprechen die Internet-Startups in erster Linie Ruhm und Ehre, gefolgt von einer kostenlosen Mitgliedschaft oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel. Wirkliche Prämien oder andere Entlohnungsmodelle loben nur knapp vierzig Prozent der untersuchten Firmen aus. Damit entsprechen sie auch am ehesten den Erwartungen der Nutzer selbst, wie die Studie weiter zeigt: Für die Mitglieder ist nämlich die kostenlose Mitgliedschaft der entscheidende Anreiz, um sich in einer Community aktiv einzubringen.

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