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Sonstiges 28.04.2008
Sonstiges 28.04.2008

West-Ost-Gefälle im Netz

Was die Internetpräsenz angeht, liegt Deutschland weltweit auf Rang 2 hinter den USA; aber das deutsche Internetangebot wird von den alten Bundesländern dominiert.

Der Deutsche präsentiert sich gerne im Netz: Zahlreiche .de-Adressen brachten Deutschland in Sachen Internetpräsenz weltweit auf Rang zwei hinter den USA. Aber das bundesdeutsche Internet wird hauptsächlich im Westen gemacht, teilte der Branchenverband Bitkom heute mit. Ende 2007 kamen in Hessen und Bayern auf tausend Einwohner knapp 150 Internetadressen, fast drei Mal so viele wie in Mecklenburg-Vorpommern mit 65 und Sachsen-Anhalt mit 54 Webadressen. Die fünf Neuen Bundesländer bilden gemeinsam das Schlusslicht im deutschsprachigen Web. Internethochburgen sind einige Städte in Bayern. In der Universitätsstadt Regensburg kommen auf tausend Einwohner 380 Webadressen, es folgen München (317) und Nürnberg (298), danach Frankfurt am Main (296) und Bonn (284).

Die .de-Domains sind aber auch außerhalb Deutschlands verbreitet: Sieben Prozent der .de-Adressen wurden im Ausland registriert, vor allem in der Schweiz, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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