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Weltreise in die Zukunft der Medien
Sonstiges 01.02.2013
Sonstiges 01.02.2013

Zwei Journalistinnen besuchen sieben Weltmetropolen in fünf Wochen Weltreise in die digitale Zukunft der Medien

Amrai Coen (25) und Caterina Lobenstein (29) besuchten Medienmacher in sieben Weltmetropolen.

Amrai Coen (25) und Caterina Lobenstein (29) besuchten Medienmacher in sieben Weltmetropolen.

Der klassische Journalismus verlagert sich immer mehr ins Digitale. Was können wir weltweit lernen, um diesen Wandel erfolgreich zu bewältigen? Wie wird in der digitalen Welt mit Journalismus Geld verdient? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, begaben sich zwei junge Journalistinnen auf Weltreise. Für ihre Reportage besuchten sie sieben Metropolen in fünf Wochen.

Während in Deutschland das Zeitungssterben um sich greift, haben sich die beiden Hamburger Journalistinnen Amrai Coen (25) und Caterina Lobenstein (29) auf den Weg gemacht, Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Journalismus im digitalen Zeitalter zu finden. Im Rahmen der Aktionslinie Next Media Hamburg begaben sie sich auf eine "Weltreise in die Zukunft der Medien".

Für ihre Medien-Reportage machten sie Halt in Sao Paulo, New York, Tokio, Mumbai, Kairo und London. "Wir besuchten 'Big Player' und 'Underdogs', sie zeigten uns ihre Projekte und sprachen mit uns über die Chancen, die digitale Medien bringen", erzählen die Reporterinnen, die sich an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg kennengelernt haben.

Jeder der Befragten gab ihnen eine andere Antwort - und auch die Zukunft der Medien wurde sehr unterschiedlich eingeschätzt. Manche ihrer Kollegen, denen sie auf ihrer Weltreise begegnet sind, hätten sich längst von den klassischen Verlagsstrukturen verabschiedet, sagen Coen und Lobenstein: "Sie glauben zwar an die Zukunft des Qualitätsjournalismus, aber nicht unbedingt an die Zukunft der Verlage".

Welche Antworten die beiden Journalistinnen auf ihrer Weltreise gefunden haben, erzählen sie auf den folgenden Seiten:

  • Hamburg: "Geschichten statt Balkendiagramme"
  • Sao Paulo: "Recherche ohne Grenzen"
  • New York: "Der Perfektionist"
  • Tokio: "Vom Hobbyblogger zum Krisenreporter"
  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

Hamburg: "Geschichten statt Balkendiagramme"

"Roman Höfner ist Motion Designer und Video-Journalist beim 'Spiegel'. Als Psychologiestudent hat er gelernt, dass man Informationen am besten versteht, wenn man sie in kleine Geschichten verpackt. Heute animiert er Infografiken über die Finanztransaktionssteuer und die Eurokrise, über Schönheitsoperationen und amerikanische Politik. Für seine dreiteilige Serie über Spekulanten wurde er mit dem Ernst-Schneider-Preis für Wirtschaftsberichterstattung ausgezeichnet. Wir haben ihn in seinem Büro besucht."

Weitere Stationen in Hamburg

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  • Hamburg: "Geschichten statt Balkendiagramme"
  • Sao Paulo: "Recherche ohne Grenzen"
  • New York: "Der Perfektionist"
  • Tokio: "Vom Hobbyblogger zum Krisenreporter"
  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

Sao Paulo: "Recherche ohne Grenzen"

"Der Amazonas erstreckt sich über neun Länder und acht Millionen Quadratkilometer, der Regenwald ist größer als Australien. Es gibt unendlich viele Informationen über den Amazonas, aber keinen Ort, an dem die Daten zusammenfließen. Deshalb hat der brasilianischen Journalist Gustavo Faleiros eine Plattform gegründet: auf Infoamazonía hält er fest, wie sich der Amazonas verändert, bündelt Karten von Waldbränden und Abholzungen, tauscht sich über die Ländergrenzen hinweg mit Journalisten aus. Ein Recherche-Projekt, das in der gedruckten Zeitung niemals möglich wäre.

Wir haben ihn in seinem Arbeitszimmer in São Paulo besucht, 13. Stock, Ausblick auf tausende Hochhäuser. In einem kleinen, dunklen Zimmer mit 70er-Jahre-Möbeln sammelt er die gigantischen Datenmengen des Amazonas. Im Video erklärt er, wie sein Projekt Infoamazonía funktioniert."

Weitere Stationen in Sao Paulo

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  • Hamburg: "Geschichten statt Balkendiagramme"
  • Sao Paulo: "Recherche ohne Grenzen"
  • New York: "Der Perfektionist"
  • Tokio: "Vom Hobbyblogger zum Krisenreporter"
  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

New York: "Der Perfektionist"

"Es gibt Leute, die glauben, dass mit der gedruckten Zeitung auch der Qualitätsjournalismus stirbt. Dass Geschichten, die man im Netz findet, oberflächlich sind und flüchtig. Wir fahren nach New York, um das Gegenteil zu beweisen. In Brooklyn treffen wir Brian Storm. Er produziert aufwändige Multimediageschichten - und zeigt, dass man im Netz mit Qualität viel Geld verdienen kann. (...)

Ihn wollten wir unbedingt besuchen. Wir kannten nur seine Website Mediastorm, wir hatten viele Stunden dort verbracht. Brian produziert Multimediastücke, manche sind eine halbe Stunde lang. Sie handeln von Flüchtlingen, von Junkys und von ganz normalen Menschen. In seinen Geschichten verschmelzen großartige Fotoreportagen, Filmmusik, Videosequenzen und Interviews. Hat man einmal angefangen sie zu gucken, kann man nicht mehr damit aufhören.

Brian produziert nur zwei oder drei Stücke im Jahr. Es gehe ihm nicht um die Menge. 'Wir machen lieber ein paar weniger – aber die sollen richtig gut sein. So gut, dass sie sich wie ein Lauffeuer verbreiten.' Wir haben ihn in seinem Büro in Brooklyn besucht und ließen uns von ihm predigen, was wirklich wichtig ist, um Qualitätsjournalismus im Netz zu machen."

Weitere Stationen in New York

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  • New York: "Der Perfektionist"
  • Tokio: "Vom Hobbyblogger zum Krisenreporter"
  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

Tokio: "Vom Hobbyblogger zum Krisenreporter"

"Während des Erdbebens im März 2011 stand Richi Miyakawa auf seinem Balkon in Tokio und filmte die wackelnden Häuser, mit einer Handykamera. Das Video stellte er bei Youtube ins Netz. Wenig später bekam er eine Email von Spiegel Online: Die Redaktion bot ihm einen Videoblog an. Der Hobbyreporter Richie machte fortan unseren Job. Und die Leser liebten ihn.

Nachrichtenportale wie Spiegel Online verzeichneten in den Tagen nach dem Tsunami Besucherrekorde.  Zeitungen und Magazine verkauften sich schlecht. Obwohl in Fukushima ein Atomkraftwerk explodierte. Obwohl in Ägypten Revolution war und in Libyen Krieg. Die Leser waren ins Netz abgewandert. Sie klickten sich durch Online-Zeitungen, verfolgten die Nachrichten in Echtzeit über Twitter oder suchten bei Youtube nach Videos von Augenzeugen. Augenzeugen wie Richie. Wir haben ihn in Tokio besucht und gefragt, warum die Leute seine Filme gucken aber unsere Artikel nicht lesen wollten. "Weil ihr nicht zeigt, was ihr fühlt" hat er gesagt – und uns erklärt, was er unter guter Berichterstattung versteht.

Als wir Richis Videos zum ersten Mal gesehen haben, haben wir uns fremdgeschämt. Weil wir sie pathetisch fanden und übertrieben subjektiv. Als wir Richie getroffen haben, hat er uns erzählt, wie er die vermeintlich objektiven Journalisten kurz nach dem Tsunami erlebt hat. Da haben wir uns wieder geschämt. Aber diesmal für uns selbst."

Weitere Stationen in Tokio

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  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"

"In Indien wird der billigste Tablet-PC der Welt hergestellt. Er könnte die Schulbildung revolutionieren - und den Journalismus gleich mit.

Der Mann, der in die Zukunft guckt, steht am Fenster und raucht. 'Wer hat schon vor zwanzig Jahren geglaubt, dass ein Slumbewohner mal ein Handy haben wird?', fragt er. Ein Handy kostete damals 3.000 Mark. Kaum jemand ahnte, dass es einmal sechs Milliarden Mobilfunkanschlüsse geben würde. Dass drei Viertel der Weltbevölkerung ein Handy besitzen würden. Nur Leute mit einer Vision haben daran geglaubt. Leute wie Deepak Phatak, 64 Jahre alt, ein kleiner, freundlicher Mann mit Hornbrille und Schnauzer. Phatak ist Informatik-Professor am Indian Institute of Technology (IIT) in Mumbai, einer der besten technischen Universitäten der Welt. 2009 wählte das Wirtschaftsmagazin Bloomsberg Businessweek Deepak Phatak in die Liste der 50 einflussreichsten Inder.

Phatak hat das billigste Tablet der Welt mitentwickelt, das Aakash, ein iPad für Arme. Aakash heißt übersetzt 'Himmel', 32 Euro kostet es, man kommt damit ins Internet, man kann Bücher darauf speichern, Lernprogramme abspielen und sogar Roboter damit steuern. Phatak und die indische Regierung wollen es an Schüler und Studenten in ganz Indien verteilen. Ein Viertel aller Inder können nicht lesen und schreiben. Viele wissen nicht, wie man einen Computer bedient – weil sie sich keinen leisten können. 'Wir müssen den digitalen Analphabetismus bekämpfen', sagt Phatak. Wir haben ihn in seinem Büro in Mumbai besucht."

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  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"

"Am 28. Februar 2012 klappte Kristin Jankowski ihren Rechner auf und war fassungslos. Sie wollte ihr Blog aufrufen, eine Sammlung von Texten über den Arabischen Frühling. Über Freunde, die von der Polizei verprügelt wurden, über Demonstranten, die ihr Leben auf dem Tahrir-Platz verloren hatten. Doch dort, wo sonst die Texte standen, war jetzt eine Meldung: Die Seite werde überarbeitet. 'Ich dachte, ich spinne', sagt Kristin. 'Plötzlich gab es unser Blog nicht mehr.'

Kristin, 31 Jahre alt, eine schöne Frau mit grünen Augen, tiefer Stimme und einem Hamburger Dialekt, kam 2009 nach Kairo. Als dort die Revolution begann, arbeitete sie beim Goethe-Institut. Sie betreute eine Internetseite, das Transit-Blog. Junge Autoren, vor allem Ägypter und Deutsche, schrieben darin, wie sie die Zeit des Umbruchs erlebten. Das Blog war ihre Stimme. Die ägyptische Staatspresse wurde überwacht, ihr Blog aber war frei. Bis das Goethe-Institut die Seite abschaltete, offenbar aus Angst, das ägyptische Regime zu provozieren.

Als Kristins Blog im Frühjahr gesperrt wurde, wehrte sie sich. Sie kehrte dem Goethe-Institut den Rücken und gründete eine neue Plattform, das Arab Spring Collective, eine Gruppe von rund 50 jungen Journalisten und Bloggern, die nicht schweigen wollen. Mit Fotos, Texten und Videos dokumentieren sie, dass der Umbruch in Ägypten gerade erst begonnen hat. Wir haben Kristin auf dem Tahrir-Platz getroffen und mit ihr über Facebook, die Revolution und Rambo-Journalisten gesprochen."

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  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"

"Als wir in Hamburg ins Flugzeug stiegen, um nach der Zukunft des Journalismus zu suchen, starb in Deutschland eine Zeitung. Die Financial Times Deutschland (FTD) ging Pleite und verschwand vom Markt. Fünf Wochen später sitzen wir am Flughafen London Heathrow und haben das Mutterblatt der FTD in der Hand: Die britische Financial Times, gegründet in London, erstmals erschienen im Jahr 1888. Die deutsche Ausgabe hatte gerade mal zwölf Jahre überlebt, die englische gibt es immer noch zu kaufen. Am Kiosk - und im Internet.

2012 gelang der Financial Times etwas, was bislang keine Zeitung geschafft hat: Sie verkaufte zum ersten Mal mehr digitale als gedruckte Ausgaben. Rund 300.000 ihrer Leser griffen zur Zeitung, 312.000 lasen die Financial Times lieber auf ihrem Telefon, auf dem iPad oder ähnlichen Geräten. Es scheint, als hätte die britische Financial Times den Sprung in die digitale Welt geschafft. Früher als die viele andere Zeitungen hat die FT verstanden, dass es Leute gibt, die zwar eine Zeitung abonnieren wollen, aber dafür kein Papier brauchen. Leute, die ihre Nachrichten lieber auf dem Tablet oder dem Handy lesen, statt eine Zeitung vor sich aufzufalten.

Früher als andere hat die FT Journalisten eingestellt, die im Internet zuhause sind

Auf diese Leser hat die FT ihre digitales Angebot zugeschnitten - und die Werbung auch. Kluge digitale Werbeanzeigen, die sehr genau auf die wirtschaftsaffine Leserschaft zielen, sichern der FT Werbekunden. Um 17 Prozent sind die digitalen Werbe- und Abo-Einkünfte im vergangenen Jahr gestiegen. Auch, weil die FT früher als andere Zeitungen begonnen hat, auf mobilen Geräten Werbung zu schalten – demnächst soll es die ersten ganzseitigen Smartphone-Anzeigen geben. Und sie hat früher als viele andere Zeitungen Journalisten eingestellt, die mit Computern aufgewachsen und im Internet zuhause sind. Die wissen, wie man die journalistische Qualität einer Printzeitung in die digitale Welt überführt.

Heute lesen rund zwei Millionen Menschen die FT - mehr als jemals zuvor in der 124-jährigen Geschichte der Zeitung, sagt Sin Yee Hon, Sprecherin der FT in London. Wer die Artikel der FT-Journalisten lesen will, muss eine Paywall überwinden, also Geld dafür bezahlen. Das Paywall-Prinzip ist umstritten, weil viele Verleger haben, es könnte die Lesergemeinde im Netz verprellen. Bei der FT aber scheint es zu funktionieren: Wer sich auf ihrer Homepage registiert, kann acht Artikel pro Monat kostenlos lesen. Wer mehr will, muss zahlen. Lesen kann man die FT auf dem Tablet, dem Handy, dem Rechner. Im Jahr 2012 sei die Zahl der Smartphone-Leser um 133 Prozent gestiegen, die der Tablet-Leser wuchs um 111 Prozent, sagt Sin Yee Hon.

Dass Print bald stirbt, glaubt man bei der FT trotzdem nicht

Wer sich nicht für die gesamte Zeitung, sondern für spezielle Inhalte interessiert, kann sich Dossiers zu bestimmten Themen zusammenstellen lassen. Zur Griechenlandkrise zum Beispiel oder zum US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Die FT hat dafür einen eigenen E-Book-Verlag gegründet.
Noch vor zehn Jahren sah alles ganz anders aus: Mehr als drei Viertel des Geldes, das die FT damals verdiente, waren Werbeerlöse aus dem Printgeschäft. Dass Print bald stirbt, daran glaubt Sin Yee Hon trotzdem nicht. 'Wir sind sicher, dass unsere gedruckte Ausgabe noch viele Jahre vor sich hat. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäfts', sagt Sin Yee Hon. 'Aber sie wird eben nur einer von sehr vielen Kanälen sein, über die wir unsere Inhalte verbreiten.'"

Weitere Stationen in London

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  • Hamburg: "Geschichten statt Balkendiagramme"
  • Sao Paulo: "Recherche ohne Grenzen"
  • New York: "Der Perfektionist"
  • Tokio: "Vom Hobbyblogger zum Krisenreporter"
  • Mumbai: "32-Euro-Tablets für mehr Bildung"
  • Kairo: "Facebook als Nachrichtenagentur"
  • London: "Wie die Financial Times im Netz überleben will"
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