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Zweitmarkt für Coupons (Foto: istock/trekandshoot)
Sonstiges 05.08.2011
Sonstiges 05.08.2011

Zweitmarkt für Coupons Verkaufen statt verfallen lassen

Mit dem Couponing-Markt wächst auch die Zahl der Gutscheine, die deren Käufer nicht einlösen. Und auch auf diesen Markt haben sich schon Firmen spezialisiert.

Wer es nicht schafft, rechtzeitig sein bei Groupon oder einer anderen Plattform erstandenes Sonderangebot einzulösen, kann es bei Dealsgoround.com gleich weiterverkaufen. Ähnliche Zweitmärkte für den Gutscheinverkauf betreiben die US-Firmen Couprecoup.com und Lifesta.com, beide in San Francisco ansässig. Während Couprecoup für die Gutscheinvermittlung zwischen Verkäufer und Käufer keine Gebühren verlangt, zahlt der Verkäufer bei Lifesta.com 99 US-Cent plus acht Prozent des Verkaufspreises. Dealsgoround verlangt vom Verkäufer eine Gebühr in Höhe von zehn Prozent des Verkaufspreises, der Verkäufer muss sich mittels eines Paypal-Accounts verifizieren.

Auch in Deutschland gibt es schon einen entsprechenden Dienst. Auf Redeal.de, gestartet im Oktober 2010, können Gutscheine aller Art mit nur wenigen Handgriffen eingestellt werden, das Angebot ist für Käufer und Verkäufer kostenlos, Geld verdient das Unternehmen über Werbung auf seiner Seite. Der Dienstleister für Direktmarketing mit Paketbeilagen vermittelt seit 2009 Gutscheine von Werbungtreibenden an Onlinehändler, die diese ihren Paketen beilegen und dann dafür eine Vergütung erhalten. Die Strategie des Unternehmens erklärt Co-Gründer und Geschäftsführer Bastian Mell im internetworld.de-Interview.

Der Couponing-Markt ist zur Zeit stark in Bewegung. Amazon greift mit AmazonLocal das Schnäppchenportal Groupon in dessen Heimatmarkt Chicago an. Und auch Google expandiert durch Zukäufe.

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