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Sonstiges 25.11.2013
Sonstiges 25.11.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 25.11.2013 Verdi will Amazons Schnäppchenwoche stören

Der Kampf gegen Goliath geht in die nächste Runde: Während Amazon, weitgehend unbedrängt von der Konkurrenz, seine große Cyber-Monday-Woche gestartet hat und alle 15 Minuten eins von insgesamt 3.500 Schnäppchen unter seinen Kunden verteilt, rüstet man sich bei Verdi für die Schlacht bei den Thermopylen - zumindest lässt die verwendete Terminologie epische Auseinandersetzungen erwarten. Man werde es "ordentlich krachen lassen", lässt Verdi verlauten. Amazon hält es indessen nicht mal für nötig, auf die neuerlichen Drohungen überhaupt noch zu reagieren.

- NEWS -

Amazon (I) hat seine Cyber-Monday-Woche am Samstag gestartet. Noch bis kommenden Samstag werden täglich alle 15 Minuten zwischen 9:00 und 21:00 Uhr neue Schnäppchen veröffentlicht, die zwei Stunden lang angeboten werden - so lange der Vorrat reicht, denn die Stückzahlen sind begrenzt. 3.500 Blitzangebote, insgesamt über eine Million Produkte, sollen in der Cyber-Monday-Woche die deutschen Amazon-Lager verlassen. >>>Internetworld.de

Amazon (II) führt seine virtuelle Währung "Coins" jetzt auch in Deutschland ein. Kindle Fire-Nutzer bekommen zum Start ein Guthaben von 500 Coins im Wert von fünf Euro. Damit sollen sie Apps und Spiele kaufen. Wer künftig mit Coins bezahlt, bekommt Rabatte von bis zu 10 Prozent. >>>manager magazin online

Die Deutsche Post hat die erste von 50 geplanten vollmechanisierten Zustellbasen im baden-württembergischen Kallenberg in Betrieb genommen. Über das Paketzentrum sollen täglich bis zu 13.000 Pakete erfasst und an rund 100 Zusteller übergeben werden. Das neue Zentrum und dessen geplante Geschwister sollen vor allem dem rasant wachsenden Online-Handel und der damit einhergehenden Paket-Flut Herr werden. >>>Ludwigsburger Kreiszeitung

Home24 ist dem Möbel-Einkaufsverbund GfM-Trend beigetreten. Damit profitiert das Rocket-Internet-Möbelprojekt nicht nur von den Einkaufskonditionen des Fach-Verbands, sondern erschließt sich auch über die GfM-Trend-Mitglieder einen Zugang zu einem Netz aus über 700 Möbelhäusern und Küchenstudios in vielen europäischen Ländern. Und die sind sicherlich auf dem reaktivierten Marktplatz von Home24 herzlich willkommen.... >>>Exciting Commerce

Urbanara entwickelt sich weiter nach Plan: Das Startup für Heimtextilien und Wohnaccessoires hat das dritte Quartal 2013 mit einem Nettoumsatz von 0,57 Millionen Euro abgeschlossen. Die Akquisitionskosten pro Bestellung (CPO) konnten um fast 40% auf 22,6 Euro gesenkt werden. Dadurch lag die Profitabilität pro Warenkorb vor Fixkosten über 10%. Auch die roten Zahlen unterm EBITSA-Strich fielen geringer aus als erwartet: Noch schreibt das Start-up Verluste von 0,52 Millionen Euro. >>> per Mail

Die Schweizer Parkplatz-Sharing-Start-up parku ist in Berlin gestartet. Über die App des Shared-Economy-Unternehmens könnten ungenutzte private und gewerbliche Parkflächen an Autofahrer vermietet werden. In Berlin hat parku bereits 50 Parkflächen-Vermieter gefunden. Nach dem Kick-off in der Hauptstadt will das Schweizer Unternehmen sein Angebot in wenigen Wochen auf Hamburg und München ausweiten. >>>Berliner Morgenpost

Delinero steht weiterhin weit oben auf der Investment-Liste von Gruner + Jahr. Das Verlagshaus, das mehrere Magazine zum Thema Essen & Trinken herausgibt, hat seine Beteiligung an dem Feinschmeckershop auf knapp 20 Prozent erhöht. >>>wuv online

 

 

- INTERNATIONAL -

Walmart will Amazon am Cyber Monday nicht kampflos das Feld überlassen: Der Retail-Riese begann seine weihnachtliche Rabattschlacht im Netz am Samstag mit einem großen Angebot an stark reduzierten Angeboten. Zudem wurde das Bestelllimit für einen kostenfreien Versand auf 35 Dollar gesenkt - die gleiche Grenze setzt Amazon.com an. Beim Preis hört die Kampflustigkeit allerdings auf: Walmart verspricht zwar seinen Kunden, die Tiefpreise der Wettbewerber Target und Best Buy mitzugehen, von einem Price-Matching mit Amazon ist allerdings nicht die Rede. >>>Cnet

Google will allen US-Nutzern seines Payment-Service "Google Wallet" eine eigene, physische Geldkarte aushändigen. Damit können Kunden auch ohne mobiles Endgerät in stationären Geschäften einkaufen und an Automaten Bargeld abheben. >>>FAZ.net

JC Penney wächst im dritten Quartal 2013 im E-Commerce um fast 25 Prozent auf einen Umsatz von 266 Milliarden Dollar. Das ist aber auch das einzig positive Ergebnis der aktuellen Quartalszahlen: Ansonsten muss der angeschlagene Retailer für die ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen 11,3-prozentigen Umsatzrückgang und eine Verdreifachung des Nettoverlusts verkraften. >>>Textilwirtschaft

 

 

- BACKGROUND -

Retourenkultur: Jeder dritte deutsche Online-Shopper plant die Rücksendung einiger Waren schon bei der Bestellung, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Pwc. Und die Kunden bestehen auf dem Retouren-Luxus: Rund die Hälfte der Befragten würde weniger online einkaufen, wenn die Rückgabe der bestellten Waren kostenpflichtig wäre. >>>iBusiness

Produktbeschreibungen können sich für Online-Händler als Fußangeln erweisen. Denn Waren müssen so beschrieben werden, wie sie tatsächlich sind. Wesentliche Artikeleigenschaften gehören ebenso dazu wie auch der genaue Lieferumfang der Ware. Und auch das Markenrecht muss bei Produktbeschreibungen gewahrt bleiben. Wie das gelingt, erklärt der eBay-Leitfaden "Der einfache Weg in den E-Commerce". >>>Internetworld.de

 

 

- ZAHL DES TAGES -

Alle 30 Sekunden wird auf ebay Deutschland mittels eines mobilen Endgeräts ein Paar Schuhe bestellt. Alle 10 Minuten kaufen deutsche Handy-Nutzer per Smartphone oder Tablet ein Auto. Nur zwei von vielen spannenden Mobile-Zahlen, die der Marktplatz veröffentlicht hat. >>> der handel

 

- GEHÖRT -

"Wir werden es richtig krachen lassen."

Zum Ende der Cyber-Monday-Woche provoziert Verdi die Kraftprobe mit Amazon: Ausgerechnet der traditionell umsatzstarke "Black Friday", der 29. November, soll von den bisher größten Streiks gegen den Online-Konzern begleitet weren. >>>der handel

 

"Drei Bestellungen bei Kosten von 2.500 Euro. Da ist noch Luft nach oben."

Lieferheld plaudert aus dem Nähkästchen und verrät ein paar wilde Geschichten rund um die Gründung des Online-Lieferservice. Ob's stimmt? Egal, nicht jede Start-up-Pressemitteilung ist so unterhaltsam. >>>Gründerszene

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