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A.T. Kearney Studie warnt vor Internetkriminalität
Sonstiges 06.03.2012
Sonstiges 06.03.2012

A.T. Kearney Studie warnt vor Internetkriminalität USA: Cybercrime um 300 Prozent gewachsen

Eine Studie von A.T. Kearny schlägt Alarm: Unternehmen sind nur unzureichend gegen die steigende Internetkriminalität gewappnet. Datendiebstähle können nicht nur für Kunden, sondern auch für Unternehmen fatale Folgen haben.

Unternehmen investieren zu wenig in den Schutz gegen Cyber-Kriminelle - zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Die Berater konstatieren einen Anstieg der Bedrohung, besonders im Online-Geschäft. In Deutschland liege die Internetkriminalität auf Rekordniveau.

Die Investition von Firmen in die Datensicherheit hat der Studie zufolge in den vergangenen Jahren um 21 Prozent zugenommen - das sei zu wenig, "wenn man bedenkt, dass zum Beispiel in den USA die Anzahl von Internet-Straftaten um ungefähr 300 Prozent angestiegen ist", warnt Dr. Marcus Eul, Partner bei A.T. Kearney in Düsseldorf. Einen möglichen Grund für das mangelnde Sicherheitsbewusstsein der Unternehmen vermutet Eul darin, dass der Raub von Daten in vielen Fällen nicht direkt dem Unternehmen, sondern zunächst nur dem Kunden schade.

Dabei würden Firmen, die sich nicht ausreichend um ihre IT-Sicherheit kümmern, letztlich auch sich selbst schaden, weil Kunden das Vertrauen in den Online-Handel verlieren. So sei etwa der Wert des Elektronikkonzerns Sony von Januar 2011 bis Januar 2012 um 51 Prozent gesunken: Sony war Ziel von zahlreichen Hacker-Angriffen. „Wenn Firmen den Schutz ihrer Daten ignorieren, untergraben sie somit die Grundlagen des eigenen Online-Geschäfts“, so das Resümee der Studie.

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